dass die Zuleitung der Säule einfach nicht mehr hergibt, sowie der Querschnitt der übergeordneten Anlage und Absicherungen derselben? Also dass die Säule einfach auf eine Leistung eingestellt ist, die die vorgeschaltete Anlage auch kann?
Der erste kann mit mehr Leistung laden, der zweite bekommt, was übrig bleibt?
Dass die Zuleitung oder die Anlage selbst das Problem ist kann ich ausschließen, habe da schon öfters mit voller (Kona)Leistung geladen - aber der Zweite Punkt ist richtig, aber auch nicht das eigentliche Problem.
AFAIK haben die Alpitronic Hypercharger mit 300kW Leistung vier 75kW Module - ein Auto wie der Kona braucht nur zwei der Module (der kommt nie über 150kW), sprich ein zweites Fahrzeug würde auch bis zu 150kW ziehen können.
Steht aber ein Auto an der Säule, das schneller laden kann werden drei 75kW Module/bis zu 225kW bereitgestellt und am zweiten Anschluss bleiben nur 75kW übrig.
So weit so gut, so weit verständlich und akzeptabel.
Aber jetzt hat der schnellere Lader den Ladevorgang beendet und ist schon wieder unterwegs und ich stehe alleine an der Säule, sprich die drei vorher belegten Module könnten mir jetzt Strom liefern, aber mein Ladevorgang blieb bei 75kW hängen.
Ist mir auch das erste Mal passiert, bei vorherigen Ladevorgängen war ich entweder alleine an der Säule oder das andere Auto konnte auch nur mit weniger als 150kW laden, oder die Säule musste die Leistung nicht splitten, sprich für mich war immer ausreichend "Saft" vorhanden.
Dass die Säule mehr kann hat sich ja gezeigt als ich das Laden beendet und dann wieder gestartet habe, da hab ich die volle Leistung bekommen (und auch bei vorherigen Ladestops an derselben Säule, wenn auch am anderen Stecker). Bei Tesla Superchargern und zumindest Testla Fahrzeugen wird die Leistung automatisch wieder erhöht, wenn die Säule nicht mehr geteilt wird. Die Grundsatzfrage ist jetzt also ob das bei Alpitronic auch so funktionieren sollte oder ob es "normal" ist, dass man in so einem Fall den Ladevorgang kurz unterbricht/neu startet.
Und ja, der SX2 lädt deutlich schneller, ziemlich flach mit durchgehend rund 250A (und das dann bedingt durch die steigende Spannung eben von 90kW bis etwas über 100kW bevor die Leistung dann zwischen 60 und 70% Akkustand reduziert wird) - und die 20kW mehr im Vergleich zu den gedrosselten 75kW machen schon was aus...
Die Ladekurve hier: https://ev-database.org/de/pkw…en%20zur%20Verf%C3%BCgung ist repräsentativ, die erreicht man auch in der Praxis (zumindest wenn der Akku temperiert ist - kann wiegesagt nicht ausschließen, dass bei mir in dem konkreten Fall der Akku zu kalt war und deswegen der Kona initial die Leistung gedrosselt hat - aber auch da hätte ich eher eine Beschränkung der Ampere erwartet und nicht konstant 75kW...)