Ich wüsste nicht, warum ausgerechnet die Hupe nicht unter die Garantie fallen sollte. Bei noch 4 Jahren Laufzeit wird es ja die Werks- und nicht die Anschlussgarantie sein. Da es sich sicher um keine Verschleißproblematik handelt, würde ich davon ausgehen, dass das ein Garantiefall ist.
Beiträge von Micha1163
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Dann geb' ich meinen Senf auch mal dazu. Ich fahre erst seit Dezember 2025 elektrisch und habe mir eine Kartensammlung zugelegt mit Anbietern die in meinem absehbaren Orbit halbwegs günstige Tarif bieten. Ich fahre nicht mehr so viel, etwa 15-18 tkm/p.a, vielleicht etwas mehr. Ich habe das Glück, dass das zentrale Düsseldorfer Stadtgebiet und vor allem in meinem unmittelbaren Umfeld reichlich Stadtwerke-Ladesäulen vorhanden sind. Und die Frontlade-Architektur des Kona ist einfach geil!
Ich zahle hier um die Ecke 0,44 € für AC und 0,56 € für DC. Technische Ausfälle sind vernachlässigbar - außer bei Aldi-Standorte mit ständig gekappten Ladekabeln. Das Entriegeln war auch nur hier gelegentlich problematisch, aber den Trick mit dem "Auto verschließen, Auto wieder aufschließen" habe ich bei der Gelegenheit gelernt.Da der Kona, vor allem der OS, ja auch DC vergleichsweise gemütlich lädt und C-Raten von 1 kaum überschreitet, kann man das meiner Meinung nach ohne Sorge machen und damit die Ladeverlust ein bisschen eindämmen.

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Ich habe nicht unterstellt, es würde jemand gezwungen. Für Kühlwasser gilt das gleiche: Wenn du regelmäßig nachfüllen musst, ist was kaputt, beides sind geschlossene Systeme, da ist kein Verbrauch vorgesehen. Und "praktisch wartungsfrei" heißt, das ich praktisch (also in meiner Praxis) noch nie eine Wartung bezahlen oder beauftragen musste. Dass es auch für Verbrenner angeboten wird, macht es nicht automatisch sinnvoll, oder? Und zu deiner These, es könne ja gar nicht Strategie des Herstellers sein: Ersetze Hersteller durch "Werkstatt". Ist wie die IGL-Leistungen beim Arzt. Erzeugt Umsatz bei fragwürdigem Nutzen. Wäre es nicht fragwürdig, wäre es nämlich garantierelevant.
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Es hat Kältemittel und Kompressoröl gefehlt. Deswegen hat allein die Klimaanlagenwartung ca 350,-€ plus MWSt gekostet; davon 15,- für das Kompressoröl und 69,- für das Kältemittel. Das sind 415,-€ nur für die Klimaanlage. Aber besser rechtzeitig auffüllen als bis zu einem Ausfall warten.
Moin Gemeinde. Ich teile das anscheinend weit verbreitete Verständnis für die Wartungskosten nicht. Das Ganze ist meies Erachtens hauptsächlich die Strategie der Hersteller, ihre liebgewonnenen Verbrenner-Umsätze ins Elektro-Zeitalter herüberzuretten. Das kann man nachvollziehbar finden, aber besser wird's dadurch nicht, wenn es fachlich nicht geboten ist.
Ich fahre seit knapp 35 Jahren Autos mit Klimaanlage, darunter Audis, BMW, Alfa Romeos, Porsche. Noch nie habe ich etliche hundert Euro für "Klimaanlagenwartung" bezahlt. Meine Erfahrung, ohne Fachmann zu sein: Entweder, es gibt einen Defekt (der ist zu reparieren), oder die Anlage läuft praktisch wartungsfrei. Wenn mir eine Werkstatt was von "fehlendem Kompressoröl" erzählt, hielte ich das für einen reparaturwürdigen Defekt oder Beutelschneiderei: Man will die Werkstattumsätze retten. Fehlt Kältemittel, ist irgendwas kaputt und undicht und muss ebenso - ggf. auf Garantie oder im Wege der Gewährleistung - repariert werden.
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Ich wage die These, dass garantiegedeckte Batterieschäden in den ersten Jahren nicht häufiger vorkommen als Motorschäden bei Verbrennern. Sehr beliebt und legendär die Schäden bei VW-Motoren nach Frostnächten vor ein paar Jahren oder die Lukasil-996er und 997er Motoren, die reihenweise mit 50 tkm auf der Uhr gestorben sind. Da gibt es ganze Gewerbezweige, die sich auf die Revisionen der Kolbenkipper-Motoren spezialisiert haben. Schaut mal in die Foren. Man hört nur weniger davon, weil das bei Verbrennern schulterzuckend als normal und "Pech gehabt" abgetan wird und bei Batterieschäden eher mit "ich wusste es ja immer - wieder eine hinüber" hochgejazzt wird.
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Beim Verbrenner kann man alles selber machen? Das war vielleicht in den 90ern noch so. Außerdem: Vieles, was man beim Verbrenner "selber machen" konnte, sind Verschleißreparaturen oder Wartungsmaßnahmen, die beim E-Auto gar nicht anfallen: Zündkerzen, Ölwechsel, Luftfilter, Kühlwasser, mal einen maroden Schlauch erneuern....
Und der Garantiezwang, den du zu Recht anführst, ist doch kein E-Auto-Phänomen, das gibt es bei Verbrennern ebenso. -
Das ist so. Ich habe das bei Hyundai in Offenbach erfragt und schriftlich (per Mai) bekommen, als ich im Herbst gesucht hatte. Solange es ein Vertragshändler ist, können die verpassten Services nachgeholt und die Standzeit im Serviceheft von diesem bestätigt werden - dann bleibt die Garantie erhalten.
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Du meinst vermutlich die Gewährleistung, DIE ist gesetzlich geregelt. Und ja, Garantieleistungen sind freiwillig, beruhen aber dennoch auf einem Vertrag, der nicht beliebig ausgelegt werden kann. Es gibt reichlich Rechtsprechung, die verhindert, dass Garantien (die du ja über den Kaufpreis mitbezahlt hast, sie sind mitnicht kostenlos) beliebig ausgelegt werden können. Insofern gilt das von mir Gesagte durchaus für GARANTIEN.
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Lasst euch nicht verrückt machen. Der Hersteller kann nur Garantieleistungen ablehnen, wenn die verpasste Wartung in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Defekt steht. Also "Bremsflüssigkeit zu spät gewechselt" ist kein belastbarer Grund, eine Motorreparatur (oder -tausch) zu zahlen. Allerdings muss der Kunde darlegen, dass es keinen Kausalzusammenhang gibt - was im Beispielfall kein Problem sein dürfte. Bei einem Batteriedefekt und geschwänztem Kühlflüssigkeitswechsel dürfte das komplizierter werden.
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Nix für ungut, aber ein Gasverlust von 5 - 15 % muss eine Undichtigkeit sein.
Was mich zu dieser These bringt, sind zwei Indizien: Erstens ist das Zeug sehr treibhausrelevant, und Verlusrt in dergenannten Größenordnung extrapoliert auf die Fahrzeugflotte in D würden nie und nimmer toleriert. Selbst mit dem jeweiligen Restwert als Bezugsgröße wäre nach 5 - 6 Jahren nur noch die Hälfte drin. Dann könnte man sich den ganzen Aufriss mit Absaugen und Entsorgen bei der der finalen Fahrzeugentsorgung glatt sparen.
Zweitens: In meinem privaten Fuhrpark befindet sich ein BMW Z4, EZ 2004, in den noch nie nachgefüllt wurde und dessen Klimaanlage astrein läuft, bs zur Eiszapfenbildung am RTadio. :-). Niemals ist die weitgehend leer - nach 22 Jahren.