Beiträge von silky-bro

    Der Punkt ist nur, dass bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Heizung (bei mir) so stark heizen muss, dass die Ladeverluste um die 50% betragen, wenn man mit 11kW lädt - und geringer ausfallen bei geringerer Ladeleistung.

    Das weißt du nicht. Ließ noch mal #7 von elsbett. Elsbett schreib relativ viel Information mit relativ wenig Text. Das was elsbett schreibt stimmt. Das siehst du an den Reaktionen. Die von dir festgestellten Verluste bei geringerer Ladeleistung sind evtl. nur deshalb geringer, weil du vorher mit 11kw den Akku aufgeheizt hast.

    und mit 6,4kW nur 22%,

    Weil der Akku schon warm war.

    Ich will wissen, was das effizienteste für meine verfügbare Lademöglichkeit ist, und das ist nunmal die 11kW AC-Ladesäule

    Die Theorie kennst du nun. Mein Vorschlag, Mit 30% an die 11kw AC-Ladesäule und ohne Unterbrechung bis 80% laden. Alle Werte notieren. 30-80% ist ein ganz gutes Ladefenster. (ca. 4h)

    Zum Vergleich kannst du dann mal Unterwegs das gleiche an einer "guten" DC-Säule machen. Bei Durchschnittlich 66kw/h wären das ca. 30 Minuten.

    taurui

    Na na, "bitter" ist zu hart.

    Der Satz "Auch bei 30% "Verlusten" lädt man bei 30ct/kWh Hausstrom immer noch günstiger als an jeder DC-Säule." stimmt so ja nicht. Ist ein bisschen aus der Hüfte geschossen.

    Aber Rhetorik ist hier kein Thema.

    "immer" und "jede" nehmen wir mal raus und ersetzen sie durch 40ct/kWh-DC-Säule.

    Auch bei 30% "Verlusten" lädt man bei 30ct/kWh Hausstrom günstiger als an einer 40ct/kWh-DC-Säule.

    Auf den ersten Blick - 100/30*40=133. DC-Säule ist 33% teurer.

    Aber:

    Entscheidend ist der Hinweis davor: "... unterm Strich ..."

    Wenn du die 30% auf die 30ct rauf rechnest, dann sind es 39ct. Also kaum noch Unterschied zur 40ct-DC-Säule.. DC-Verlust lassen wir hier mal außen vor. 1 Euro/kwh-Säulen auch.


    Wenn du also die 1. Teilladung von 15kwh aus deinem Beispiel nimmst, dann stoppst du mit warmen Akku beim Discounter und lädst 20 Minuten mit 45kw/h. Kaum Verlust.

    15 x 0,40€ = 6,00€

    Mit kaltem Akku an einem AC-Lader (Zuhause) brauchst du s.o. 2h mit erheblichem Verlust.

    15 x (0,30€+53% Verlust) = 15 x 0,46€ = 6,89€

    Mit warmen Akku an öffentlichem AC-Lader - probier es aus.


    Welcher andere Hersteller gibt 8 Jahre Garantie auf die Akkus?


    Und wenn ich daran denke, wie oft ich mich mit nem Verbrenner am "billigen" Donnerstag wegen 5-10ct/L Abends mit laufendem Motor an der Tankstelle angestellt habe -


    Da ist Zuhause und beim Einkaufen nebenbei laden schon sehr bequem. Und ja, die erste Zeit war Lernintensiv.

    taurui

    Kannst du deine Zahlen noch mal prüfen? Oder den Fehler bei mir finden?

    Ich habe mal deine SOC-Werte genommen und in kwh umgerechnet.

    100% => 65,4kwh

    38% => 65,4kwh/100*38=24,85kwh (Start)

    51% => 65,4kwh/100*51=33,36kwh (1. Unterbrechung)

    90% => 65,4kwh/100*90=58,86kwh (Ladeende)


    13% => 65,4kwh/100*13=8,50kwh (1/2 Ladung) 124 Minuten mit 10,9kw - tatsächlich pro h > 4,11kw (124 Minuten x 10,9kwh = 22,53kwh)

    39% => 65,4kwh/100*39=25,51kwh (2/2 Ladung) 222 Minuten mit 6,4kw - tatsächlich pro h > 6,89kw (222 Minuten x 6,4kwh = 23,68kwh)


    Wie kommst du auf 15,2kwh und auf 18,8kwh?

    Beim 2. Teil der Ladung schreibst du 18,8kwh, das Akku hat aber real 25.51kwh mehr. Das kann ja nicht sein.


    Ergänzung:

    Habe das gestern Abend nicht mehr reingestellt.

    Wenn es nicht 51% sondern 61% heißen soll, dann kommt es mit deinen 15,2 und 18,8 ungefähr hin.


    Bei einphasigem Laden, also mit 3,6kw, gehe ich von 30% Verlust aus (über den Daumen). Wenn du also mit 6,4kw geladen hast, dann ist das nur wenig mehr.

    Da würde ich die von dir berechneten 26% Verlust als hoch, aber in einem möglichen Rahmen sehen.


    Wenn man bei Laden mit 10,9kw von 15% Verlust ausgeht, dann sind ~5kwh nicht im Akku angekommen. Ob nun 1h lang 5kw oder 2h lang jeweils 2,5kw, dass müssten weitere "Tests" zeigen.

    Ohne jegliches Wissen, könnte ich mir gut vorstellen, dass da eine Akkuheizung "im Spiel" ist.


    Es wäre für mich auch nachvollziehbar. Wenn ein kalter Akku bei langsamen Laden (<10kw) keinen Schaden nimmt, bei "schnellem" Laden (>10kw) aber Schäden möglich sind, dann ist das eine von Hyundai gewollte "Eigenschaft".

    Ineffizienz ist kein Garantiefall. Akkuschaden schon.


    Man kann das aber doch schnell testen.

    a) 3h mit 10,9kw laden.

    b) 3x 1h mit 10,9kw laden und dazwischen den Akku immer wieder auskühlen lassen.

    Wenn man Lust hat, dann das Ganze noch mal mit 6,4kw.


    Ich erwarte genau das was elsbett geschrieben hat. Bei b) wird der "Verlust" viel höher sein.


    Man würde dann den Verlust dadurch gering halten, dass man immer nach der Fahrt das noch warme Akku lädt, dann auch immer bis zum maximal gewolltem Stand (z.B. 80%).

    Wegen besserer Konditionen/Preise Nachts laden oder Überschussladen führen wegen des kalten Akku dann zu höheren Verlusten.

    rubberduck

    ja, wenn ich in deinem link richtig lese, dann darf man heute PKW gar nicht mehr schleppen. Zumindest sind die nötigen Genehmigungen wohl schwer zu bekommen. (Was heute wohl auch richtig ist.)

    Das hab ich früher oft gemacht. Später auch immer ne Stange im Auto gehabt, weil man nicht sicher sein konnte, dass der Hintermann das mit dem Bremsen hinbekommt.

    Auch schon mal ein Auto vom Schrottplatz 100km nach Hause zum Schlachten.


    Das macht aber auch den Unterschied. Hat man tatsächlich einen Notfall oder will man das Schleppen nicht bezahlen.

    Genau wie du schreibst, das macht heute keiner mehr. Und im Zweifel ist "geeignet" echt dehnbar. Ist der unbewachte, unbeleuchtete Parkplatz für das Fahrzeug, dass sich nicht verriegeln lässt geeignet?


    Wenn dann jemand der Meinung ist, es hätte eine geeignete Stelle gegeben, dann muss man die 25 Euro zahlen. Ärgerlich, aber akzeptabel.

    Das ist auch missverständlich

    Finde ich nicht.

    "Wenn sich gar kein Rad dreht, dann ist alles möglich. Pritsche/Nachläufer"

    Was kann man anders als ,wenn alle Räder auf Pritsche oder Nachläufer sind, verstehen?


    Das war lediglich der Hinweis, dass wir uns um die drei linken Bildern gar nicht kümmern brauchen.


    Bitte ausführen. Lerne gern.

    Bisschen Info findest du auch hier:


    E-Kona-Fan

    Oder meint silky-bro sowas wie ein Gespann aus Wohnwagen und normalem Auto

    Also, bin kein Anwalt. Lerne also gern .

    Früher haben wir alle an-. ab- oder geschleppt. Hat uns alles nicht so interessiert.

    Was man dann "gewusst" hat war, dass es für das Abschleppen aus einer Gefahrensituation keinen LKW-Führerschein und der "Geschleppte" gar keinen Führerschein brauchte.

    Für das "geplante Schleppen" ob nun Wohnmobil mit PKW dahinter oder nur den Wagen des Kumpels zur Werkstatt vorne LKW- hinten PKW-Führerschein nötig war.

    Heute ist es anders.

    Da hat und ändert sich vieles. Und vieles hat man nicht gewusst.

    Ich hab schon öfter fahruntaugliche Fz zur Werkstatt geschleppt.

    Das habe ich auch. Dann vor 2-3 Jahren sollte der Wagen einer Bekannten zur Werkstatt. Dann mal etwas gelesen und bei der Polizei gefragt. War mir dann alles zu viel. Hab das dann von einem Bekannten, der das beruflich macht machen lassen.

    In §33 und §70 StVZO steht glaube ich was dazu.


    Unterscheidung von Schleppen und Abschleppen
    Das Abschleppen dient dazu, ein betriebsunfähig gewordenes Fahrzeugs von der Straße zu einem anderen Ort zu verbringen. Schleppen hingegen ist das Fortbewegen…
    daubner-verkehrsrecht.info

    Die StVO spricht auch bei Privatpersonen von Abschleppen mit ganz klaren Regeln

    Ja, man kann ein Fahrzeug von der Autobahn Schleppen oder Abschleppen. Ich hatte da glaube ich die Begriffe getauscht. Sorry!

    Das eine ist raus aus der Gefahrensituation. (ohne besondere Genehmigung und Anforderungen). Also Abschleppen.

    Das andere z.B. zur gewünschten Werkstatt oder bis nach Hause. Also Schleppen.


    Ich versuche zu Ändern.

    So hatte ich das mit den Bremsen auch im Hinterkopf. War mir aber nicht sicher. Beim Vorgänger ist die Feststellbremse separat.


    Das private Schleppen und Abschleppen ist mittlerweile wohl eine Seltenheit. Privat hat keiner das Equipment zum Abschleppen und die Formulare für die private Schleppgenehmigung sind mir zu viel Arbeit.


    Wenn ich also nicht sicher weiß, ob ich meine hintere Achse frei rollbar bekomme, immer den Abschlepper beim Anruf darauf hinweisen.