An der Schlussleuchte hinten rechts löst sich die Beschichtung!

  • Bei der Rückgabe meines Kona elektro nach drei Jahren und ca. 40000Km (die letzten sechs Monate stand er auf dem Gelände meines Händlers, da die Antriebsbatterie defekt war) wurde durch den Gutachter festgestellt, dass sich an der Schlussleuchte hinten rechts die Beschichtung löst. Dafür werden nun 248,00€ in Rechnung gestellt.

    Hat jemand ein ähnliches oder gar das gleiche Problem mit der sich lösenden Beschichtung?

    Es handelt sich ja um kein Verschleisteil, so eine Leuchte sollte doch wohl ein Autoleben halten, hinten ist ja auch weniger mit Steinschlag zu rechnen.

    Eine Ursache kann ich nicht ausmachen ausser einem Fabrikationsfehler. Daher wäre es hilfreich wenn noch jemand davon betroffen wäre.

    Schon mal vielen Dank für die Unterstützung.

    Bei meinem zweiten baugleichen Kona elektro, den ich noch zwei Jahre fahren werde ist dies nicht der Fall.


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  • Grundsätzlich stimme ich Eicher202 zu. Manchmal muss man wirklich nach Garantie fragen, die kommen nicht von alleine damit...


    So einen Fehler habe ich schon bei Kunststoffscheinwerfern gesehen. Da hatte ein Nachbar mit einer Poliermaschine das Auto poliert und ist auch heftig über den Scheinwerferrand gegangen. Dort gab es auch Ablösungen, wie sie auf Deinem Foto zu erkennen sind. Die physikalisch Ursache ist mir unbekannt, kam aber beim Polieren und wurde immer mehr.

    Kona EV 2021 150kW, Dark Knight, mit alles ohne Zwiebeln Glasdach

  • Dankeschön,

    der Kona wurde jedoch nie poliert, war ja bei der letzten Benutzung durch mich erst 2 1/2 Jahre alt und der Lack ist in Ordnung. Scheinwerfer und Rückleuchten werden eh nicht mit Politur behandelt und schon gar nicht maschinell.

    Ich gehe auch von einem Materialfehler aus. Daher die Frage nach andern "Geschädigten" ;)

  • !Ina!

    Verstehe ich das richtig?
    Du hast deinen Kona 3 Jahre geleast, konntest ihn aufgrund eines Defektes 17% der Leasingdauer nicht nutzen und sollst jetzt noch für einen Garantiefall bezahlen?

  • !Ina!

    Dann würde ich das auch auf keinen Fall bezahlen.
    Mich würde gerade brennend interessieren, wie es dazu kam das dein Fahrzeug wegen der Batterie nicht repariert wurde.
    Hast du für die 6 Monate auch noch das Leasing / die Versicherung bezahlt?


    Generelle Frage:
    Wer macht eigentlich die Bewertung?
    Ich kenne das von manchen Herstellern, dass dies über eine anerkannte Organisation (TÜV, Dekra ...) läuft.

    Oder hat Hyundai da eigene "Sachverständige"?

  • Ja, ich habe die gesammte Zeit die Leasingraten und die Versicherung gezahlt. Mobil gehalten wurde ich mit immer wechselden i30 Verbrennern, je nach Verfügbarkeit im Autohaus.

    Das Gutachten das die Hyundai Leasing/ALD zugrunde legt ist von der DEKRA erstellt. Ich wurde jedoch nicht informiert wann der Begutachtungstermin sein würde und war dementsprechend nicht dabei um direkt mit dem Gutachter zu sprechen und eventuelle Mängel direkt zu besprechen.

  • Ich glaube da wäre ich steil gegangen.

    Man least dovh kein E-Auto, um dann einen nicht unerheblichen Teil der Zeit Verbrenner zu fahren.

    Allein schon mit den Kosten ist das ein Unding.
    Wenn ich mal von 20 kW7h pro 100 Km ausgehe, dann sind das an der heimischen Wallbox ohne PV und so vielleicht 6,00 €.

    Da wirds mit einem Verbrenner schwierig dran zu kommen.

    Und auf den Wechsel alle paar Wochen mal dieses und mal das Auto hätte ich sicher auch keine Lust.


    OK, dann hätte man ja im Regelfall sogar die Hintertür auf eigene Kosten ein DEKRA-Gebrauchtwagengutachten zu erstellen, bevor man das Auto an den Händler gibt. Zahlt man dann zwar wohl aus eigener Tasche, aner dann hätte man im Fall der Fälle was in der Hand. Ich glaube der ADAC bietet sowas auch an.


    Bei den aktuellen Leasing-Verträgen muss man die Autos ja in Garching abgeben.

    Oder man bezahlt eine im Angebot nicht bezifferte Summe für den Transport.
    Finde ich auch ein ziemliches Ei.