Beiträge von rubberduck

    Hallo Calenberg


    Setze den Langstreckenzähler zurück, so dass das Auto eine neue Statistik aufbaut. Das wirkt zwar nicht auf die Reichweitenanzeige, aber Du kannst selbst sehen, wo euer Verbrauch liegt. Der Durchschnittsverbrauch wird unten im Display angezeigt oder auf der entsprechenden Ansicht im Multifunktionsdisplay in der Mitte.


    Man kann das einfach auch selbst rechnen:

    Teile 39kWh Kapazität durch den persönlichen Verbrauch und Du hast die theoretische Reichweite bis 0%.

    Für 300km müsste da also etwa 13 kWh Durchschnitt stehen.


    Da Du kaum bis 0% fahren möchtest wirst du real etwa 30 kWh nutzen.

    Nach meiner Erfahrung direkt den Fehler vom Freundlichen auslesen und dokumentieren lassen. Der kann zum einen sagen, ob es bis zum Termin "reicht" und ggf schon Teile bestellen.


    Ich hatte schon Fehler, die nicht dauerhaft im Speicher bleiben und so nicht bearbeitet werden konnten. So bin ich zwei Jahre mit immer wieder defektem Frontradar gefahren, bis der Fehler mal bis zum Händler aktiv war und der Freundliche den Fehler endlich auslesen konnte.

    .nachdem der Tempowarner EU-Vorschrift ist, darf er nicht dauerhaft deaktiviert werden (können),...

    Wie unterschiedlich die Erfahrungen sind, und das ist gut so.


    Ich gebe zu einem guten Teil HY die Schuld, eigentlich gute Dinge schlecht umzusetzen. Gerade am Beispiel Geschwindigkeitswarnung sieht man am Markt sehr gut und unaufdringlich gemachte Warnsysteme, die den Sinn erfüllen: Eine einzelne Warnung, wenn die erkannte vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten ist. Vorschriftskonform, ohne Nervfaktor. Das ist ein Gewinn für Sicherheit und Komfort. Das HY-Gebimmel ist dagegen zum Abgewöhnen.


    Start-Stop mit Automatik-Verbrenner ist Mist. Im Schalter (Golf) habe ich das geliebt. Kupplung getreten, Motor bleibt an. Leerlauf und Kupplung loslassen, Motor geht aus. Das hat zu über 90% gepasst, der Motor war dann auch länger aus.


    Einen Spurhalteassistenten möchte ich ebenfalls nicht mehr missen. Fahre ich seit über 11 Jahren. Die Unterstützung ist wesentlich häufiger und wertvoller, als die seltenen Situationen, wo ich etwas eingreifen muss. Das Fahren ist insgesamt viel entspannter. Das System im Golf (2014) ist besser als das im Kona (2021), letzterer bimmelt zu viel und benimmt sich teils komisch. Trotzdem möglichst nicht mehr ohne.

    Die größten Gegner, die ich kennen gelernt habe, sind einfach blinkfaul gewesen und meckerten über das Gegenlenken beim Spurwechsel. Einige befürchteten einen Kontrollverlust und glauben, immer besser zu reagieren als eine Maschine. Auf den kleinen Eifelstraßen hier ist es teilweise wirklich doof. Hatte der Golf rückblickend besser gelöst, da habe ich das nie abgeschaltet. Im Kona schalte ich selten ab.


    Der eco-Modus ergibt beim EV keinen messbaren Unterschied, außer dass wir im Winter frieren. Nutzen wir nicht mehr, immer normal. Kann beim Verbrenner anders sein.


    Wie meistens im Leben gibt es glücklicherweise unterschiedliche Ansichten. Aber das Auto ist schon toll, da sind wir uns hier sehr einig :thumbsup:

    Ich habe bei ENBW die App und die Ladekarte geholt, weil der Händler sagte, dass ich damit gute Chancen habe, an den meisten Orten in unsrem Bereich (Bayern) günstig laden zu können.

    "...an den meisten Orten..." stimmt soweit, "...günstig..." nur mit Einschränkung.


    LEIDER ist es bei Elektro derzeit von Deinem persönlichen Ladevertrag abhängig, welchen Preis Du an einer öffentlichen Säule für die kWh bezahlst, da sind schnell Spannen von 40ct bis über 1€ pro kWh an der selben Säule möglich. Vergleichbar mit Mobilfunktarifen, Gewinnmaximierung durch Intransparenz. Grundsätzlich ist das Laden an "fremden" Säulen teuer, das nennt man ebenfalls Roaming.


    An den eigenen Säulen des Kartenanbieters ist es also meist günstig. Beispiel: Die EnBW Karte/App ist an EnBW Säulen gut und man hat zusätzlich eine sehr hohe Abdeckung, an fremden Säulen nur teurer. Mein größtes Ärgernis bei EnBW ist die "Standgebühr" ab 4h. Das macht die Karte mit dem kostenlosen Tarif für AC-Stationen meines Erachtens einigermaßen uninteressant.


    Für Dich ist vermutlich ein Tarif mit monatlicher Grundgebühr in den ersten Monaten sinnvoll, da man damit günstigere Preise bekommt. Achte dabei auf "Standgebühren". Manche Anbieter berechnen zusätzlich zur Energie noch den Start des Ladevorgangs oder eine Standgebühr, was nur ein versteckter Aufschlag ist. (Ich hatte eine Stadtwerke, die ohne Registrierung Energie und Standgebühr berechnen wollten. Eigentlich ok, man konnte dann jedoch nur mit maximal 3,6kW (1 Phase) statt 11kW laden, so dass es zusammen mit der Standgebühr unverschämt teuer war. Mit Registrierung gingen 11kW. Hab dann nicht geladen.)


    Ich selbst lade so selten extern, dass ich nur kostenlose Karten habe, zu Abotarifen kann ich nichts beitragen. Meines Erachtens sollte man EnBW, EWEGo, Tesla und eine unabhängige App registriert haben. Für Letzteres nutze ich Octopus Electroverse, mit denen ich immer an AC-Säulen gut lade. Die ersten Drei sind eher fürs Schnelladen.


    Bei Aldi braucht man keine Ladekarte, bezahlt kontaktlos mit Giro oder Visa. Lidl und Kaufland nutzen wohl die Kundenkarten usw.

    Häufig bekommt man auch von den lokalen Stadtwerken sehr gute Tarife. Manchmal ist die Verknüpfung mit dem vorhandenen Stromvertrag günstig.


    Du merkst, dann kann man viel Zeit in die Optimierung stecken. Das Forum bietet auch bereits einige Diskussionen dazu.


    Ich empfehle Dir, mindestens die Abo-Tarife von EnBW, Tesla und der Stadtwerke zu vergleichen, das ist zum Start sicher sehr effizient und ausreichend. Wenn du irgendwann zu Hause laden kannst ist das weniger relevant.

    OK, ich gehe morgen mal nochmal zum Händler und frage, was für ein Kabel beim Auto mitgeliefert wird.

    Die aktuelle Lage kenne ich nicht. Als ich gekauft habe war je nach Austattungslinie ein AC-Kabel dabei oder nicht. Üblich ist ein 4m oder 5m Typ2 Ladekabel. Es gab hier Berichte über "falsche" Kabel, die nur mit einer Phase ausgestattet waren. Das steht normalerweise auf dem Kabel oder man schaut im Stecker nach leeren Kontakten.


    Dann gehört üblicherweise der Notladeadapter für 230v SchuKo-Steckdose dazu. Manche laden damit dauerhaft. Geht bestimmt, belastet und verschleißt die genutzte Steckdose und es ist weniger effizient. Also mehr Verlust beim Laden im Verhältnis zum Strom, der im Auto ankommt. Dazu gibt es im Forum Diskussionen.


    Ein Lademöglichkeit zu Hause ist unglaublich komfortabel. Wir vergessen inzwischen meistens unseren Zweitwagen zu tanken. Obwohl wir eigens deshalb mit dem Verbrenner einkaufen fahren, um dabei zu tanken, stehen wir danach wieder leer vor dem Haus... Passiert aber nur alle 2-3 Monate ;)


    Bitte unterscheide Ladekabel und Ladeadapter. Das erste ist nur ein Kabel und benötigt eine Ladesäule oder Wallbox. Das Zweite benötigt nur eine Stromversorgung und ist selbst sowas wie eine Wallbox, eingebaut im Kabel.

    Ich habe mal einen Vergleich von zwei Fahrzeugen auf AutoScout24 gemacht. Der Erste hat die LED Tagfahrlicher nicht, der zweite keine Wärmepumpe :rolleyes:


    Da sieht man die Unterschiede ganz gut.

    http://pdf.franz-koehler.de/Fahrzeuge_vergleichen01.pdf

    Da stimmen Dinge nicht. Meines Wissens gibt es keine Stahlfelgen von Hyundai und ein Multifunktionslenkrad haben ganz sicher beide. Einige andere Angaben finde ich auch komisch. Insofern würde ich auch den Haken zu Wärmepumpen und LED nur bedingt vertrauen.

    Beides richtig.


    Es gibt verschiedene Berichte (u.a. beim ADAC), in denen die aufdringlichen Assistenzsysteme vieler fernöstlicher Marken auffallen. Andere Marken gestalten das so, dass es ein echter Mehrwert ist. Prominentes Beispiel: Töne bei jeder erkannten Geschwindigkeitsbegrenzung im Gegensatz zu dezentem Hinweis nur bei überhöhter Geschwindigkeit. Deshalb stellt man das System letztendlich immer aus.


    Die c't hat zusammen mit dem ADAC die Onlineabos für Remotefunktionen untersucht. Dabei schneiden Hyundai und Kia recht gut ab. Manche Marken sind teuer, manche schränken förmlich den Nutzwert des Autos ein.


    Leider beides inzwischen relevante Punkte beim Autokauf, egal welcher Motor.

    Und dass jede Werkstatt anders ist - u.U. auch dort die Leistung enorm schwankt - und auch dies kein Argument für oder gegen eine Marke ist, sollte man eigentlich nicht eigens erwähnen müssen, hier ist es aber wohl trotzdem mal wieder nötig :-/

    Deine Meinung. Für mich ist das ein sehr starkes Argument bezüglich der Marke. Ich muss eine gute Werkstatt angemessen erreichen können. 70km hin und wieder zurück nur um ne Inspektion zu bekommen ist für mich ein no go. Vor allem wenn die Werkstatt das Auto einen Tag da haben möchte und ich zweimal fahren muss. Dafür ist mir meine Freizeit zu schade.


    Deshalb gibt es Marken, die für mich nicht in Frage kommen oder schon verdammt gute Autos bauen müssen. Mein Arbeitgeber hat auch wegen der Werkstatt die Marke gewechselt, da keine Alternative in angemessener Entfernung. Man hatte Kollegen immer wieder unnötig warten lassen oder das Fz war trotz Vereinbarung nicht fertig, als es jemand abholen wollte. Über im Leasing vereinbarte Ersatzwagen gab es immer Zank.


    Wie machst Du das, wenn die nächste gute Werkstatt >50km entfernt ist?