.nachdem der Tempowarner EU-Vorschrift ist, darf er nicht dauerhaft deaktiviert werden (können),...
Wie unterschiedlich die Erfahrungen sind, und das ist gut so.
Ich gebe zu einem guten Teil HY die Schuld, eigentlich gute Dinge schlecht umzusetzen. Gerade am Beispiel Geschwindigkeitswarnung sieht man am Markt sehr gut und unaufdringlich gemachte Warnsysteme, die den Sinn erfüllen: Eine einzelne Warnung, wenn die erkannte vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten ist. Vorschriftskonform, ohne Nervfaktor. Das ist ein Gewinn für Sicherheit und Komfort. Das HY-Gebimmel ist dagegen zum Abgewöhnen.
Start-Stop mit Automatik-Verbrenner ist Mist. Im Schalter (Golf) habe ich das geliebt. Kupplung getreten, Motor bleibt an. Leerlauf und Kupplung loslassen, Motor geht aus. Das hat zu über 90% gepasst, der Motor war dann auch länger aus.
Einen Spurhalteassistenten möchte ich ebenfalls nicht mehr missen. Fahre ich seit über 11 Jahren. Die Unterstützung ist wesentlich häufiger und wertvoller, als die seltenen Situationen, wo ich etwas eingreifen muss. Das Fahren ist insgesamt viel entspannter. Das System im Golf (2014) ist besser als das im Kona (2021), letzterer bimmelt zu viel und benimmt sich teils komisch. Trotzdem möglichst nicht mehr ohne.
Die größten Gegner, die ich kennen gelernt habe, sind einfach blinkfaul gewesen und meckerten über das Gegenlenken beim Spurwechsel. Einige befürchteten einen Kontrollverlust und glauben, immer besser zu reagieren als eine Maschine. Auf den kleinen Eifelstraßen hier ist es teilweise wirklich doof. Hatte der Golf rückblickend besser gelöst, da habe ich das nie abgeschaltet. Im Kona schalte ich selten ab.
Der eco-Modus ergibt beim EV keinen messbaren Unterschied, außer dass wir im Winter frieren. Nutzen wir nicht mehr, immer normal. Kann beim Verbrenner anders sein.
Wie meistens im Leben gibt es glücklicherweise unterschiedliche Ansichten. Aber das Auto ist schon toll, da sind wir uns hier sehr einig 