Lademöglichkeiten in Mehrfamilienhäusern

  • Hat schon mal Jemand den "Quick-Chek zur Förderung von Lademöglichkeiten für MFH" gemacht?

    Mein Vermieter hat es getan.


    1. Bedingung:

    min. 3 Mietparteien, ist erfüllt


    2. Bedingungen:

    min. 6 Stellplätze die angeschlossen werden müssen.

    nicht erfüllt.


    Wie soll das gehen, bei 3 Autos im Haus und nur 2 Garagen? Zwei Mietparteien haben keine Möglichkeit in absehbarer Zeit ein E Auto zu leasen/kaufen. Zusätzliche Stellflächen sind baulich nicht möglich.

    Bei solchen Vorbedingungen wird es schwierig überhaupt an Fördermittel zu kommen.

    Also bleibt nur Eigenfinanzierung oder öffenliches Laden. Dazu muss aber wirklich noch viel passieren.

    Man hat zwar eine Initiative für Mehrfamilenhäuser, aber vielen Mietern geht es ähnlich wie in unserem Haus:

    Die Förderung ist unerreichbar

  • Hab noch kein Check gemacht, hier wird aber wohl auch kaum genug mit Interessenten geben.

    Zudem hab ich ja jetzt erst n Benziner gekauft, eben aus dem Problem, dass ich nur ne Schuko Dose habe.

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    112 - wir machen jederzeit Hausbesuchen

  • Wie soll das gehen, bei 3 Autos im Haus und nur 2 Garagen?

    Solche Kleinstgemeinschaften sind ja vom Strombedarf her in der Regel kein Problem, ohne Lademanagement zu betreiben, darum greifen wohl die Fördergelder hier nicht? Kannst Du nicht einfach den Vermieter überzeugen von deinem Zähler her ne 11kW Wallbox zu erlauben?
    Wie ist dein Fahrprofil? Wie viel km pro Tag? Es gibt auch eine namhafte Zahl E-Auto Besitzer die ihr Fahrzeug über die normale 10A Steckdose laden.


    Ich hab 2 Jahre auswärts geladen (Fahrprofil ca. 10'000 km /Jahr), bevor wir unsere Einstellhalle (51 Plätze) im MFH mit Ladeinfrastruktur SIA2060 Stufe C1 ausrüsten konnten. Auch bei uns war das ein längerer Aufklärungs- und Informationsprozess, aber gerade die aktuellen Spritpreise sollten doch jedem klarmachen dass man hier investieren muss. Auch in CH gibt es übrigens nur Fördergelder wenn mehr als 10 Plätze gemacht werden.

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  • Du hast Recht, die Eigenfinanzierung ist die Alternative für mich. Mein Vermieter hat der Installation einer Wallbox ohne Probleme zugestimmt.

    Aber wenn in den Bedingungen mindestens drei Wohneinheiten als kleinste Einheit, gefordert wird, hätte ich mir doch mehr Realitätssinn erwartet, das damit auch der Altbaubestand erreicht wird. So geht es evtl. leider nur in einer modernen Tiefgarage.

  • So geht es evtl. leider nur in einer modernen Tiefgarage.

    Das grosse Problem sind die grossen ALTEN Tiefgaragen, wie unsere mit Baujahr 1973. Hier gilt, dass einer allein nicht beginnen kann, weil von Anfang an ein Lademanagement vorhanden sein muss, plus entsprechende Stromzufuhr in die Tiefgarage. Darum werden Fördergelder primär für solche Situationen ausgeschüttet. Denn die Hürde ist hoch, in grossen Siedlungen einen Mehrheitsbeschluss zu erzielen für die Realisierung der nötigen Grundinfrastruktur.


    In eurem Fall bist Du ja nicht blockiert. Du musst ja "nur" die Wallbox mit Verkabelung bezahlen. Die musste auch ich selber tragen. DE hatte immerhin Jahrelang Fördergelder für E-Autos, davon konnten wir in CH nur träumen. Eventuell steigt dein Vermieter ja auf eine Mitfinanzierung ein, denn seine Mietwohnung ist definitiv danach mehr wert für einen allfälligen Nachmieter.

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