Beiträge von Kromig

    Der Witz beim statischen Lastmanagment ist ja, dass sich das nach außen wie eine 11kW Wallbox verhält. Die 11 kW werden halt einfach aufgeteilt. Lädt nur einer, bekommt er 11kW. Lädt noch ein zweiter, kriegt halt jeder nur 5,5kW u.s.w. Nach außen ist das aber halt immer nur so wie eine Wallbox.


    Beim dynamischen Lastmanagment, wird der Strom, der im Haus verbraucht wird überwacht und das was der Hausanschluss noch hergibt, an die Wallboxen verteilt. Das geht auch mit mehr Wallboxen als beim statischen Lastmanagment. Vor allem steht die meiste Zeit (z.B. Nachts) auch für mehrere Wallboxen halt viel Leistung zur Verfügung. Dynamisches Lastmanagment ist aber deutlich aufwändiger und teurer als statisches Lastmanagment.


    Das Problem ist halt eher, dass sich genügend Leute finden, die bereit sind dafür zu bezahlen. Bei uns mit 6 Garagen, wären z.B. problemlos 6 Wallboxen mit statischem Lastmanagment möglich gewesen. Das statische Lastmanagment machen die Wallboxen einfach untereinander aus. Ich war jetzt aber halt nicht bereit erst einmal alleine 7000 Euro zu bezahlen um überhaupt Strom in die Garage zu bekommen.


    Wenn es bisher nur eine Anfrage gab, die ergeben hat, dass nur eine Wallbox möglich ist, so ist das ja korrekt. Das schließt aber halt ein Lastmanagment nicht aus. Hilft jetzt aber meistens nicht weiter, wenn nicht eine signifikante Anzahl von Eigentümern an einer Wallbox interessiert ist.

    11 kW wallbox muss nicht steuerbar sein, nur beim Netzbetreiber angemeldet werden!

    Steuerbar gilt nur für 22 kW.

    Das stimmt so nicht:


    Seit dem 1. Januar 2024 müssen neu installierte Wallboxen (> 4,2 kW) in Deutschland netzseitig steuerbar sein. (§14a EnWG)


    Oder hat sich da schon wieder was geändert?

    Also ich habe eine Eigentumswohnung in einem Haus mit 6 Garagen im Kellergeschoss. Das Haus ist allerdings Baujahr 1966. Mein Zähler ist im Treppenhaus in der 2. Etage. Der Hauptstromanschluss ist im Treppenhaus im Kellergeschoss. Und da ist das Problem. An meinen Zähler in der 2. Etage komme ich nicht dran und die Steigleitung wäre auch nicht für zusätzliche 11kW geeignet.

    Der Hauptstromanschluss ist ja im Treppenhaus im Keller, aber halt im Treppenhaus. Und das Treppenhaus ist unter heutigen Bestimmungen praktisch tabu um dort einfach Kabel zu verlegen. Da müsste jetzt unter Brandschutzbestimmungen ein Kabel in einen benachbarten Kellerbereich gelegt werden um dann da einen neuen Zählerschrank mit Sicherungen zu installieren. Und alleine das läge so bei 7000 Euro. Ich habe das bei 3 Elektrikern angefragt.

    Also das mag bei dir trivial sein, kann aber auch extrem teuer werden. Deshalb mein Rat, erst die Dose installieren lassen und dann die mobile Wallbox kaufen. Oder halt direkt eine Wallbox installieren lassen.

    Ich habe zwar den neuen Kona, aber das ist für das Thema Wallbox irrelevant. Eine mobile Wallbox mit Drehstromanschluss (roter Stecker) würde ich erst kaufen, wenn du auch die entsprechende Dose hast. Die Installation ist mitunter alles andere als trivial. Hängt halt stark von den baulichen Gegebenheiten ab. Bei mir hätte der Anschluss mit eigenem Zähler unter Berücksichtigung der aktuellen Brandschutzvorschriften so um die 7000 Euro gekostet.

    Überhaupt frage ich mich warum du eine mobile 11kW Wallbox haben willst. Warum dann nicht einfach eine fest installierte Wallbox. Unterwegs braucht man das Kabel für AC-Laden und fertig. DC-Säulen haben immer ein fest installiertes Kabel. Man kann für absolute Notfälle noch den Ladeziegel mit Schukosteckdose mitnehmen. Habe ich unterwegs aber noch nie gebraucht. Und ich kenne auch keinen Fall, wo ich eine mobile Wallbox mit 11kW hätte gebrauchen können.

    Die Ladekarte von EnBW ist sicherlich gut, wenn man EnBW Säulen nimmt. Ansonsten ist die EWE Go Karte noch nett, da man damit an vielen Fremdsäulen (z.B. auch IONITY) für 62ct laden kann.

    Auf jeden Fall wünsche ich viel Spaß mit dem Auto!

    Ich habe auch so 2 Jahre über eine Schuko-Steckdose geladen. Das Kabel dafür war aber auch 2,5 mm² und in der Verteilerdose wurden Wago-Klemmen verwendet. Das hatte ich bei diversen Renovierungen in weiser Voraussicht mal von meinem Zähler in der 2. Etage bis in die Garage im Kellergeschoss gelegt, als ich noch gar kein E-Auto hatte. Noch weiser wäre es gewesen direkt ein 5-adriges Kabel zu verlegen, aber da habe ich noch gar nicht an ein E-Auto gedacht, sondern ich wollte halt überhaupt mal Strom über den eigenen Zähler im Keller und der Garage haben.


    Da geht das mit dem beiliegenden Ladeziegel selbst bei 12A ganz gut, wobei ich mich aber mit 10A begnügt habe. Mit der Zeit oxidieren die Kontakte aber und nach fast 2 Jahren traten dann an der Steckdose doch thermische Probleme auf. Da habe ich zumindest festgestellt, dass die thermische Überwachung bei dem Teil funktioniert.


    Ich habe deshalb einen neuen Ladeziegel mit blauem CEE Campingstecker gekauft und eine entsprechende Campingsteckdose installiert. Der ist dann sogar für einen Dauerbetrieb mit 16A geeignet.


    Ich bin mit dem CEE Stecker ganz zufrieden und lade jetzt mit 12A. Da dauern 10% Ladung knapp 3 Stunden. Bei Laden mit 10A sind das schon 4 Stunden und darunter wird es echt zäh. Ich lade also meistens, wenn ich so im 30% Bereich bin auf 80%. Das dauert dann so 12-15 Stunden.


    Eine echte Wallbox habe ich auch mal bei verschiedenen Elektrikern angefragt. Da fingen die Angebote dann nur für den Stromanschluss und den erforderlichen neuen Zähler mit Sicherungskasten so bei 7000 Euro an. Da ist die Wallbox noch gar nicht drin. Das Haus ist halt von 1966 und wenn da was geändert wird, muss das halt unter Berücksichtigung der aktuellen Brandschutzbestimmungen erfolgen, die es damals noch gar nicht gab. Das macht die Sache extrem teuer und das möchte ich nicht alleine bezahlen. Vielleicht finden sich ja irgendwann noch mehr Eigentümer, die eine Wallbox wollen.

    Ich habe heute zum ersten Mal überhaupt TA aktiviert und die Lautstärke ist da immer 10, wenn eine Meldung kommt. Kann man jetzt drüber streiten, ob das gut oder schlecht ist. Könnte mir aber vorstellen, dass das kaum noch jemand wirklich nutzt und auch ich habe es wieder deaktiviert.


    Irgendwie finde ich Verkehrsmeldungen aus dem Radio sind im Zeitalter von Online-Navis doch eher unwichtig.


    Früher habe ich sogar darauf geachtet, dass ein Radio 2 Tuner hat, damit man die Verkehrsmeldungen auch hören kann, wenn man einen Sender ohne Verkehrsmeldungen hört. Heute habe ich TA gar nicht mehr an.

    Auch das iPhone 14 Pro meiner Frau und mein iPhone 17 Pro, beide mit iOS 26.4, funktionieren bei uns weiterhin mit Apple CarPlay.

    Wie hoch sind bei euch die ladeleistungen am HPC ?

    Ich hatte bei 15° und SoC ca 40% nur eine Leistung von 40kw/h und das bei 20min an der Säule.

    Vor einer Woche habe ich bei noch kälteren Temperaturen bei einem SOC von 20% aber mit Akkukonditionierung geladen. Da fing die Ladung mit 94 kW an und stieg dann bis 65% auf knapp über 100 kW an. Dann bricht die Ladeleistung schrittweise ein. Nach 30 Minuten habe ich die Ladung dann im Bereich von so 75% (genau weiß ich nicht mehr) abgebrochen.

    Aber die max. Ladeleistung erhält man halt nur mit einem gut temperierten Akku und natürlich bei einem möglichst niedrigen SOC beim Start der Ladung.