Der Witz beim statischen Lastmanagment ist ja, dass sich das nach außen wie eine 11kW Wallbox verhält. Die 11 kW werden halt einfach aufgeteilt. Lädt nur einer, bekommt er 11kW. Lädt noch ein zweiter, kriegt halt jeder nur 5,5kW u.s.w. Nach außen ist das aber halt immer nur so wie eine Wallbox.
Beim dynamischen Lastmanagment, wird der Strom, der im Haus verbraucht wird überwacht und das was der Hausanschluss noch hergibt, an die Wallboxen verteilt. Das geht auch mit mehr Wallboxen als beim statischen Lastmanagment. Vor allem steht die meiste Zeit (z.B. Nachts) auch für mehrere Wallboxen halt viel Leistung zur Verfügung. Dynamisches Lastmanagment ist aber deutlich aufwändiger und teurer als statisches Lastmanagment.
Das Problem ist halt eher, dass sich genügend Leute finden, die bereit sind dafür zu bezahlen. Bei uns mit 6 Garagen, wären z.B. problemlos 6 Wallboxen mit statischem Lastmanagment möglich gewesen. Das statische Lastmanagment machen die Wallboxen einfach untereinander aus. Ich war jetzt aber halt nicht bereit erst einmal alleine 7000 Euro zu bezahlen um überhaupt Strom in die Garage zu bekommen.
Wenn es bisher nur eine Anfrage gab, die ergeben hat, dass nur eine Wallbox möglich ist, so ist das ja korrekt. Das schließt aber halt ein Lastmanagment nicht aus. Hilft jetzt aber meistens nicht weiter, wenn nicht eine signifikante Anzahl von Eigentümern an einer Wallbox interessiert ist.