Beiträge von DasNaechsteAuto

    Für die Antwort muss mal kein Elektroauto haben, weil das Vorgehen eigentlich immer so ist:


    Erst sehr schnell prüfen, ob ALD (offenbar der Leasinggeber) diese Prämie ggf. schon kassiert hat!

    Nicht dass du wegen Betrugsversuch durch doppeltes Kassieren Ärger bekommst.


    Widerspruch formulieren, z.B. dass EV die gängige Abkürzung für "electric vehicle" ist, vielleicht noch mit einer Bestätigung des Händlers (der sollte m.E. problemlos mitspielen, Begründung siehe ganz unten), dass es sich um die rein elektrische Version handelt, und dem Ausdruck der Fahrzeugbeschreibung der Hyundai-Webseite, und los.

    Ich würde mich auch nicht wundern, wenn das Fahrzeug in ADAC-Listen von Elektrofahrzeugen steht (den ADAC kennen die Leute im Amt eigentlich alle, ist also den Versuch wert) oder in irgendwelchen Listen von (anderen) Ämtern über förderungsfähige Fahrzeuge, aber als Nicht-Elektroauto-Fahrer habe ich mangels Interesse derlei nie gesucht und kann dir keine URL nennen.


    Das ganz normale Vorgehen also, wenn ein Sachbearbeiter (oft schlecht eingearbeitet und zudem überlastet) im Amt Quatsch gemacht hat, hat auch nichts mit Autos zu tun.


    Ganz wichtig sind die einzuhaltenden Fristen für den Widerspruch, also auch dies ganz normales Vorgehen; "schlimmstenfalls" reicht man den Widerspruch innerhalb der Frist ein und reicht Begründungen wie schwer zu beschaffende Unterlagen noch nach Fristablauf nach.

    Und wenn sie erneut ablehnen, ganz flink (die leidigen Fristen!) Anwalt konsultieren, ob eine Dienstaufsichtsbeschwerde infrage kommt oder gleich eine Klage - oder ob Rückabwicklung des Kaufvertrages besser wäre, sofern die Förderfähigkeit bei Vertragsanschluss schriftlich zugesichert wurde.

    Manchmal bekommt man halt den Eindruck, man bezahlt alles mit dem eignen Auftrag :/

    Wohl wahr! :D



    Meine ganz persönliche Meinung: Es sind gute Margen eingerechnet. Denn es gibt viele Anlässe für Rabatte und der gemeine Kunde freut sich, wenn er etwas billiger bekommt.

    Guter Hinweis, das Polster für (Schein)Rabatte hatte ich oben glatt vergessen :)


    Ach ja, bei Kunden gibt es natürlich auch noch die "Kost nix, is nix" Fraktion. Da muss es teurer sein als sonst überall.

    Für die gibt es Tesla, argentisches Rindfleisch für >60 Euro pro Kilo und ganz viel anderen Kram aus nahezu allen Produktgruppen, mit dem man Deppen Leichtgläubige schröpft :D

    Ich hab ja schon meinen Spaß, wenn manche Leute dasselbe (!) Produkt für sehr viel mehr Geld bezahlen, weil günstig für sie niemals auch gut sein kann. Solche Diskussionsversuche hab ich sogar schon bei Angebotsartikeln erlebt, aber ist ein Senseo-Kaffee wirklich besser, wenn man für die Packung á 16 Pads 2,59 Euro im Edeka zahlt statt 1,39 Euro im Angebot im Lidl? Eher nicht :)

    (Bevor jemand das der Anschaulichkeit gewählte Beispiel zerpflückt: Für zwei Tassen am Samstag- und Sonntagmorgen lohnt eine wirklich gute Maschine nicht, sonst hätte ich längst eine ;) - da gebe ich lieber mehr Geld bei anderen Sachen aus, wo es sich viel mehr lohnt oder die meinen Spieltrieb sehr viel mehr beschäftigen :D)

    Vergesse ich einen Kostenfaktor?

    Mehrere. Sogar die meisten!

    Kurz: Werkstattmiete bzw. -unterhalt, ggf. auch Zertifizierungskosten für Personal und Ausrüstung.


    Ausführlicher:

    Lohnkosten für den Mechatroniker oder Meister sind das Eine, aber die Werkstatt selbst ist ja auch nicht "gespawnt" und ihre Ausstattung mit Werkzeug muss regelmäßig gepflegt und erneuert werden. Gute Ratschenschlüssel und die Hebebühne, vielleicht Druckluft für pneumatische Werkzeuge sowie Verbrauchsmaterial wie Lappen reichen längst nicht mehr. Der ganze moderne Computerkram in den Autos erfordert viel Digitaltechnik zum Auslesen der Bordelektronik, für ihre Diagnose und Fehlerbehbung (Updates einspielen) und die ist ebenfalls sauteuer.

    Dazu Strom und Wasser, dazu Sicherheitstechnik (fängt weder am Türschloss an noch hört es dort auf), eventuell Miete oder Pacht für Gebäude oder Grundstück, die ganzen Computer (und Internetverbindung), Gebühren für Dienstleistungen wie z.B. Betrieb der Webseiten der Werkstatt oder Werbung im Lokalblatt, Abgaben an die Innung und diverse nötige Versicherungen (Haftpflicht, Einbruch, Elementargewalten usw.) ....


    Und auch ständige Fortbildungskosten und ggf. nachzuweisende Zertifikate (u.a. in den Thread über Rettungskarten kam auch Hochvolttechnik zur Sprache, da darf auch nicht Jeder einfach so ran!), welche auch noch regelmäßig zu erneuern sind, fließen ebenfalls in die Gesamtkosten ein.


    Und jetzt noch was ganz Verrücktes: Rücklagen für schlechte Zeiten oder gar Gewinne wollen auch erstmal erwirtschaftet werden, eher anfangs sind vielleicht noch Geschäftsgründungskredite abzuzahlen ...... ;)

    Zusätzlich der Arbeitsstunden von 1 Std. komme ich immernoch nicht auf die anberaumten 570€.

    Du siehst, die 570 Euro in deinem Beispiel enthalten natürlich auch einen Teil Mischkalkulation (Entgegenkommen für häufige Kunden oder u.U. günstige Teilepreise für Ersatzteile aus einem Spender-/Unfallfahrzeug (natürlich nicht gerade für sicherheitsrelevante Teile wie Bremsscheiben), sind aber nicht komplett aus der Luft gegriffen.



    Andererseits fällt mir auch noch etwas zu deinen ermittelten Eigenkosten ein, denn die sind ja leider auch arg geschönt, wenn wir so ganz unter uns mal ehrlich sein wollen ;)


    Wenn du nämlich deine Eigenleistung nicht als gratis ansiehst, sondern deine eigenen Arbeitsstunden und zumindest auch Abschreibungkosten für dein zuvor beschafftes Werkzeug (oder Mietkosten für Werkzeug, was du nicht selber vorrätig hast, aber für diese Arbeiten kurzzeitig brauchst) verrechnen würdest, und schließlich auch die Beschaffungskosten (nicht nur den reinen Kaufpreis!) für die Bierchen oder den Wein addierst, womit du die Unterstützung deines Kumpels oder Nachbarn vergütest, schrumpft die Differenz zwischen dem reinen Kaufpreis fürs Material und dem Werkstatt-Gesamtpreis (schlüsselfertig!) auch deutlich!


    Nicht in konketen Zahlen verrechenbar ist zu guter Letzt noch die Garantie auf die Leistung der Werkstatt bzw. bezahlst du dort für das Gesamtpaket. Fällt denen eine der neuen Bremsscheiben runter oder sie haben sich bei der Bestellung vertippt und ein benötigtes Teil ist deswegen nicht zur Hand, zahlst du für die Ersatzbeschaffung nicht extra; schlimmstenfall können sie den vereinbarten Termin nicht halten und kommen dir deswegen womöglich sogar preislich noch etwas entgegen. Dellen sie auch noch den Kotflügel ein beim Bremsenwechsel, kommen sie auch für die Beseitigung solch eines Schadens auf.

    Die Rechnung für die eigenen Teile und Selbermachen dagegen wird ganz schnell negativ, wenn dir derartige Missgeschicke passieren ;)


    Ich neige durchaus zur gleichen Schönfärberei beim Kostenvergleich, um meinem Inneren Schweinehund das Selbermachen gegenüber der ach so teuren Dienstleister schmackhaft zu machen ...... aber wenn du schon so ausdrücklich nach den diversen vergessenen Kostenfaktoren fragst ...... :D :D :D

    Motor Talk ist ein tolles Forum. Leider noch sehr verbrennerlastig.

    Die Geschmäcker sind verschieden, hier ist es mir fast zu EV-lastig - vor allem wenn ganz klare EV-Themen bei Allgemein oder anderswo angelegt und ellenlang weiter diskutiert werden, die besser oder gar ausschließlich nach Elektro passen und manchmal sogar Elektro ausdrücklich im Titel führen. Da könnten die Admins ab und zu aufräumen und verschieben.


    Aber in manchen EV-Threads finde ich auch lesenswerte und interessante Infos, also freue ich mich auf friedliche Kooperation der Antriebsarten und ihrer Befürworter oder gar Fans :)

    Hat eigentlich irgendjemand einen oder zwei Links zur Hand, wo man sich mal belesen kann, was der Vorteil und Mehrwert von Android Auto gegenüber den im Auto verbauten Systemen ist?

    Danke vorab :)


    Ich hatte bisher noch kein Auto-Navi oder modernes "Infotainment". Das Radio in meinem ollen Auto kann RDS und Stereo (und ich könnte unterwegs noch CDs anhören), aber kein USB oder WLAN oder DAB+ etc. - und als Navi nutze ich auf dem Android-Smartphone entweder Google-Maps-Routing oder Here und stecke das Smartphone dann in einen der aufklappbaren Becherhalter links/rechts der Frontkonsole.

    Fahren nur nach Ansage klappt i.d.R. sehr gut, nur selten ist man dann mal auf der falschen Spur an einer Kreuzung oder bei sehr dicht aufeinanderfolgenden Einmündungen kommen die "Jetzt Abbiegen"-Ansagen (zu?) spät. Künftig mit Bildschirm wird sicherlich nochmal ein kleiner Gewinn werden.

    darf aber in der Preiskategorie einfach nicht sein finde ich.

    Hihi, klingt so ein ganz klein wenig nach Polo gekauft und Erwartungen am Pheaton orientiert :D


    Der Kona ist nur ein Mini-SUV aus der Preiskategorie "eher klein und noch günstig". Die Autopreise sind bekanntlich allgemein kräftig gestiegen.


    Schleifgeräusche innen beim Lenken hatte ich auch irgendwann nach >10 Jahren bei meinem Toyota Carina (frühe 90er) und der war als Limousine der "unteren" Mittelklasse schon sehr viel mehr "Preiskategorie" mit seinen damals ca. 42.000 DM Listenpreis für seine umfassende Ausstattung bei 2 Liter-Maschine mit 98 kW und Automatikgetriebe und Schiebedach, u.a. Nebelscheinwerfer, el. Fensterheber (auch in/für Fondtüren), el. Spiegelverstellung und -heizung usw. usw. usw.; das ist 30 (dreißig) Jahre her und vieles von der damaligen Ausstattung ist auch heute noch längst nicht selbstverständlich oder Serie auch bei Fahrzeugen klar oberhalb des Konas.


    Das Geräusch kam übrigens von der Plastikverkleidung der Lenksäule, war am Anfang mehr als irritierend, nämlich geradezu Besorgnis-erregend! Später, nachdem sich auch herausstellte, dass da nichts kaputt geht, sondern nur iregndwelche verborgenen Teil der Verkleidung aneinander reiben, hab ich mich dran gewöhnt (es war auch Wetter- bzw. Temperaturabhängig) und womöglich haben sich die Stellen mit der Zeit auch ein wenig abgeschliffen und das ließ wieder nach. Lange her das alles.


    Aber lästig ist so ein Geräusch zweifellos auch bei einem noch vergleichsweise günstigen Auto wie dem Kona, keine Frage! Dies scheint eine der Stellen zu sein, wo sich die Sparmaßnahmen auswirken. Da wurden veränderte "Spaltmaße" bei Temperaturveränderungen im Innenraum vernachlässigt, möglicherweise ist ein (Kunststoff?)Teil im Innenraum auch etwas zu hitzeanfällig und hat sich im Luftstrom der Heizung ganz leicht verformt, was nun zu den Geräuschen führt.


    Ich würde mich zumindest nicht wundern, wenn sich herausstellt, dass sich das Gros dieser Knarzer ganz überwiegend im Winter bzw. nach mehrfachem und etwas längerem "Heizen" im Auto erstmals bemerkbar macht.


    Mal schauen, ob und wann mein Kona auch damit anfängt, der demnächst eintreffen sollte.