Beiträge von rubberduck

    Wenn du einen Haftpflichtschaden erleidest,mußt du doch nicht in die Partnerwerkstatt des Unfallgegners,weil du schreibst ja

    "Ich wusste ja, es geht in die selbe Partnerwerkstatt wie in meinen eigenen Verträgen"

    Du mußt dir doch in diesem Fall keine Werkstatt vorschreiben lassen,du kannst dein Auto hinbringen wohin immer du willst.

    Korrekt!

    Ich kann mein Auto HINBRINGEN, wohin ich will. (wenn fahrtüchtig). Dazu muss ich selbst heraussuchen, wohin es soll und dort muss ich einen Termin machen. Dann fahre ich hin, gebe mein Auto ab, kläre die Abtretung und nehme im besten Fall einen Leihwagen der Werkstatt in Empfang. Nach der Reparatur muss ich wieder hin und mein Auto abholen.


    Die HUK bietet dem Geschädigten an, das Fahrzeug abzuholen, der Leihwagen kommt vor die Türe und wenn alles fertig ist wird daheim wieder getauscht. Man muss selbst nichts tun. Die Werkstatt meldet sich. Im Gegenzug für den Komfort für mich nutzt die HUK eine Partnerwerkstatt. Die durchführende Werkstatt wird genannt, in meinem Fall ein großer Karosseriebauer. Das ist einfach nur ein Angebot an den Geschädigten.


    Also richtig: Ich muss mir die Werkstatt nicht vorschreiben lassen. Ich habe die Wahl zwischen Komfort mit Partnerwerkstatt oder freie Werkstattwahl mit selbst organisieren, so wie man es kennt.

    Ich würde doch niemals von der Verursacher-Werkstatt etwas annehmen wie Partnerwerkstatt oder so. Oder das die sich drum kümmern.


    Wirfst du hier gerade etwas durcheinander?

    Es ging darum, dass die Partnerwerkstatt meiner Kasko-Versicherung (HUK) die selbe ist, wie bei dem genannten Gegner-Haftpflichtschaden (HUK). Ich wusste ja, es geht in die selbe Partnerwerkstatt wie in meinen eigenen Verträgen, damals noch mit Werkstattbindung. Die Partnerwerkstatt ist scheiße, also habe ich meinen Kasko-Vertrag danach auf freie Werkstattwahl umgestellt.


    Konsequenterweise müsstest Du also auch eine "freie Werkstattwahl" nutzen, wenn Du von der Verursacher-Versicherung niemals etwas annimmst. Es könnte ja die selbe Versicherung sein wie Deine eigene und den selben Karosseriebetrieb nutzen, den Du kennst.


    Aber wir driften ab. Es ging um Prämien und warum ich freie Werkstattwahl im Vertrag habe: Wegen schlechter Erfahrung mit der verfügbaren Partnerwerkstatt.

    gehe dahin wo ich will

    Darum musst Du Dich kümmern. Wohin, wann, Leihwagen.

    Die huk als Versicherung des Verursachers bietet Dir abholen, bringen usw. an, wenn die huk selbst die Werkstatt aussuchen darf. Hat gar nichts mit der eigenen Versicherung zu tun. Bis auf die unfähige Partnerwerkstatt war das sehr gut.

    Aber da hast du doch eh freie Wahl der Werkstatt, hat ja mit deiner Versicherung nix zu tun.

    Die HUK bietet Dir als "Haftpflichtopfer" zwei Optionen:

    • Lehne Dich zurück: Wir holen Dein Auto, stellen einen Leihwagen hin und reparieren Dein Auto. Du musst nichts tun (und hast keine Wahlmöglichkeiten)
    • Suche Dir eine Werkstatt aus, bringe Dein Auto dorthin und besorge Dir selbst einen Leihwagen. Hier hast Du die Kostenübernahmezusagen.

    Ich hatte mich für das Bequeme entschieden, was am Ende doch nicht so bequem war. Ein Schaden am Querlenker wurde übersehen, was in meinem Fall zumGlück nur 300km nach der Reparatur in der Inspektion auffiel. Trotzdem gab es Diskussionen.


    Es gibt bestimmt gute Partnerwerkstätten und vielleicht auch Unterschiede bei den Versicherern, wie die mit Ihren Partnern umgehen. Ich kennen nun aber die Partnerwerkstatt hier in der Umgebung (eine Wahl gibt es nicht) und da will ich nicht hin.

    Also war das kein Neuwagen, oder wie muss man das verstehen?

    Eine Tageszulassung. Es ist 6 Monate auf den Händler gelaufen.


    Ich hatte Probleme bei einem Haftpflichtschaden und ein Arbeitskollege hatte viel Theater nach einem Kaskoschaden. Da es hier wieder die selbe Werkstatt wäre, lieber nicht.

    Karosserieschäden gehören in die Karosseriewerkstatt. Absolut richtig.

    Die Werkstätten führen die komplette Reparatur aus: Frontradar, Achsaufhängung, Bremsen, Kühlsysteme, Kameras, Scheiben, Sensoren. Alles, was halt kaputt gegangen ist. Wenn die Werkstatt den Wärmetauscher von der Klimaanlage ersetzt hat und drei Jahre später ist durch Undichtigkeit der Kompressor am A. Gilt noch die Werksgarantie oder nicht?


    Genau das ist meine Kollegen zusätzlich passiert.

    Der Listeneintag war vom März. Aktuell bin ich bei knapp 75000km. Ez 11.2021. Sind 25000km pro Jahr.


    Und warum freie Werkstattwahl? Die 36 Monate kannst du aber rausnehmen, wenn auch dein "2021" stimmt.

    Freie Werkstattwahl aus zwei Gründen. Bisher waren meine Erfahrungen mit den vorgegebenen Werkstätten nicht so gut, das ist der Hauptgrund.

    Zusätzlich gibt es niemanden der mir bestätigen konnte, dass die Herstellergarantie nach einer Unfallreparatur weiterhin gültig ist. Die Versicherung sagt "... der Hersteller muss eine fachgerechte Reparatur eigentlich anerkennen..." und wollte nicht mal die Verwendung von Original-Ersatzteilen zusagen. Hyundai verweist auf die Garantiebedingungnen und macht keine weiteren Angaben. Man müsse den Einzelfall betrachten.


    Die 36 Monate zählen ab Besitzübergang und Versicherungsbeginn, also Mai 2022. In dem Modul sind auch weitere Dinge enthalten.


    Die Daten reichen für eine Bewertung der Größenordnung. Hier im Thread werden nur so häufig die Versicherungsbeiträge ohne zusätzliche Informationen gepostet. Das wollte ich auch mal bewusst mit einem hohen Beitrag machen =)

    Die huk ist für uns die günstigste, denke ich. Das passt aber lange nicht für alle. Mit anderen Voraussetzungen können andere Versicherungen günstiger sein. Vor allem wenn begleitetes Fahren dazu kommt.

    Und welche SB


    SB: 300/150

    Dazu Rabattschutz, Freie Werkstattwahl, Doppelgarage und Fahrer über 25. Der Neupreisschutz, da unser Kauf nicht älter als 36 Monate. Kein Telematik.

    Bin gespannt, ob Du damit was günstigeres findest.

    Einmal kurz über die Bremsen schauen ist sicherlich richtig, aber Tesla beweist seit Jahren das vorgegebene Inspektiones Intervalle nicht nötig sind.

    Meine persönliche Erfahrung mit drei Teslafahrern. Bei allen dasselbe:


    • Scheinwerfer: Beim Einsteigen im Dunkeln ist mir sofort aufgefallen, dass einer oder beide Scheinwerfer falsch stehen. Der Tesla stellt die Scheinwerfer selbst richtig ein, wenn man den Vorgang im Menü startet. Das ist schon cool gemacht. Erkannt, gemacht, erledigt. Und einen Termin jährlich im Oktober dafür in den Kalender eingetragen.
    • Bremsen: Bremsflüssigkeit nie kontrolliert oder gewechselt. Der längste nach 6 Jahren. Zwei fanden das auch nicht erforderlich, dafür in eine Werkstatt zu fahren. Wenn sowas notwendig sei müsse Tesla das ja vorgeben oder anzeigen. Ich hab mir gespart in deren BDA zu recherchieren, die ist im Auto online.
    • Türen quitschen. Einmal mit Öl rund, geht.
    • Luftdruck: Wird nur geprüft, wenn die Anzeige das sagt
    • Reifenprofil: War bei zwei von denen dem TÜV zu wenig.
    • Pollenfilter: nie getauscht
    • Scheibenwischer: uralt und hart. Zitat: "Ach daher kamen die Schlieren. Jetzt sieht man wieder richtig."


    EV sind sehr wartungsarm, aber sicher nicht wartungsfrei. Eine Durchsicht alle ein oder zwei Jahre unabhängig vom TÜV finde ich absolut angemessen. Was dafür aber teilweise an Preisen zu Tage tritt ist oft nicht mehr angemessen. Die 13 AW für einmal rund gehen und ganz viel anfassen, dazu noch Scheibenwischer und Filter, möglicherweise Waschwasser mit Frostschutz finde ich im Rahmen. Bei heutigen Stundensätzen sind das rund 200 €.


    Tesla lagert die Sicherheitsüberprüfung auf den TÜV aus. Dort werden sicherheitsrelevante Fehler erkannt und müssen behoben werden. Die "schlechte Statistik" beim TÜV ist also das geplante Vorgehen. Der Hersteller wird nicht nachbessern weil sich tesla nicht in der Verantwortung sieht. Im Grunde stimmt das sogar: Der Fahrer ist für viele dieser Dinge verantwortlich, Stichwort "Abfahrtkontrolle". Das sind wir nur nicht mehr gewöhnt: Selbst Verantwortung übernehmen.


    Das Tesla-System ist toll, wenn man sich selbst kümmern kann. Das würde ich mir auch wünschen. In Verbindung mit der Garantie respektiere ich aber die Inspektionspflicht als "laufenden Versicherungskosten". Denn so empfinde ich die Wartungskosten: Als Versicherungsprämien. Hatte ich schon mal geschrieben.


    VW hat bei den Verbrennern übrigens die Intervalle erst vergrößert und dann wieder verkleinert.