Beiträge von silky-bro

    Interessant wäre zu wissen, welches der AC-Ladelimits (die man im Fahrzeug einstellen kann) eine Aktivierung der Akkuheizung verhindern, bzw. ob das dann nicht nur zwischen 0-10° gilt, sondern auch bei Minusgraden. Bzw. ob es einen Unterschied macht, wenn die Box eine Begrenzung auferlegt/keine 11kW Anbietet oder das Auto weniger aushandelt.

    Das war meine Überlegung auch. Habe bewusst darauf verzichtet das zu diskutieren.


    In dem anderen Forum werden im übrigen zur Aktivierung der Akkuheizung nicht nur Temperatur, sondern auch SOC bei Ladebeginn genannt.

    Theoretisches Beispiel:

    5°C 20%SOC - Akkuheizung an.

    5°C 75%SOC - Akkuheizung nicht an.

    Dort geht es speziell um die Akkutemperatur in Verbindung mit der Ladeleistung.


    Dann kommt ggf. auch noch die Aquise ins Spiel. Werbeaussagen wie in 10 Minuten von 30 auf 80% schafft man evtl. nur, wenn bei Ladebeginn der Akku auf 30°C erwärmt ist. Das kann also bedeuten, dass die Akkuheizung nicht nur zur Schonung des Akkus da ist, sondern die Vorkonditionierung notwendig ist um Werbeaussagen einzuhalten. D.h., es könnte sogar so sein, dass Sie gar nicht den Akku schont, sondern ihn nur für ein max. an Ladeleistung vorbereitet.

    Hypothese: ein Akku, der immer mit 3kw geladen wird hält ohne Akkuheizung länger als ein Akku mit Akkuheizung, der aber immer mit >50kw geladen wird.


    So ja auch die Aussage im VW-Doc. Wenn man ein "Kurzstrecken"-Akku mit DC auf 100% lädt, ist das nicht gut. Bei einem "Langstrecken"-Akku macht es nichts.


    Herstellerangaben per Fahrzeug, wann und warum solche Schaltungen erfolgen wären schon nett.

    taurui

    oder google:

    intelligenter stromzähler pv-anlage wallbox Hannover (google erklären, ist hier ein bisschen OT (off topic)/zu weit weg vom Thema.)


    "Laut Elektriker: Ja, muss 80cm tief."

    Frag ihn mal nach dem § der Vorschrift und ob er eine andere Lösung kennen würde.


    Abseite: google oder z.B.:

    Abseiten- und Drempelwände | Niedrig-Energie-Institut

    Auch im Unterschlag lassen sich Kabel verlegen. Ob bei dir erlaubt, frag den Elektriker.


    "Ich weiß nicht, was diese Messreihe bringen soll."

    Zwei Gründe für Messreihen:

    a) man hat ein Ergebnis und will es belegen.

    b) man hat kein Ergebnis und möchte es ermitteln.


    Einfach beim nächsten mal mit ca. 30% bei deinem Arbeitgeber mit 16A 3h laden und die Werte aufschreiben.

    Das ist wesentlich schneller als hier Stundenlang zu schreiben.

    Dann beim nächsten mal (nächster Tag/nächste Woche) die Wallbox auf 10 oder 12A stellen. Wenn das da nicht geht, dann zum Kumpel. Dann da 3h mit 10 oder 12A laden. Werte aufschreiben.


    Nicht alle "Mess"-Ladungen direkt hintereinander machen. Das wäre wieder quatsch. Muss auch immer 3-phasig erfolgen, sonst kannst du die Ergebnisse wieder wegschmeißen.



    Wenn das Verhältnis zu deinen direkten Nachbarn bereits zerrüttet ist, dann wird es schwer. Deshalb der Hinweis auf vergleichbare Objekte in der Nähe. Vielleicht gibt es in der Nähe andere Reihenhausblöcke vor denen E-Autos stehen oder die vielleicht sogar PV-Anlagen haben. Die haben dann schon Erfahrungen, Adressen und Preise.

    Elektrobetriebe in der näheren Umgebung

    Ohne den "bekannten" Elektrobetrieben zu nahe zu treten. Die können meist viel mehr. Sind also keine Spezialisten.

    Ich würde immer mindestens ein Angebot eines Betriebes der NUR so etwas macht einholen.

    Die müssen verdienen. Sollen Sie auch. Ein 50m-Starkstromkabel mit 5x2,5mm² kostet im Baumarkt 90 Euro.

    Straße und den Carports

    Weil es sicher im Netz genug Infos gibt, deshalb nur ein paar Gedanken.

    Gibt es Strom im Carport? Steckdosen? Wie Abgesichert? 1,5mm²? 2,5mm²?

    Darf man zum Testen mal eine "gute" Verlängerung/Kabeltrommel über die Grundstücke verlegen?


    Muss eine Starkstromleitung tatsächlich Frostsicher 80cm tief in den Boden? Kann/darf man so etwas auch durch eine/drei Abseite/n führen?


    Also, zum Kumpel, die Wallbox auf 10 oder 12A stellen und mal 1h laden. Das im Ladefenster von 30-70%. Dann machst du dir eine Tabelle mit den unterschiedlichen Szenarien. Beim Laden bei Fremden sind unsere Strom-Rechtsvorschriften zu beachten.

    AC

    1h

    3h

    16A

    10A


    DC

    30m

    1h


    Wenn dein Ergebnis dann ist, 40% Ladeverlust bei 16A und 20% bei 10A, dann gibt es hier auch den Daumen hoch. (Wenn man sich dann entschließt, dauerhaft nur 10A zu laden, dann sollten 1,5mm²-Leitungen das abkönnen. Da im Sommer aber immer 16A geladen werden soll und, weil evtl. ein Nachbar dazu kommt, würde ich immer ein bisschen dicker planen. Wichtig immer die Steckverbindungen im Auge behalten.)

    Ich wohne in einem Reihenmittelhaus. Das Haus steht aber quer zur Straße und den Carports.

    Das ist ja eine Bauweise, die sich in vielen Städten findet. Da sollte es reichlich Infos im Netz finden.

    Da ganz oft mehrere solcher Reihenhausblöcke gebaut worden sind, betrifft diese Problem ja auch die benachbarten Blöcke.

    Für so etwas gibt es mittlerweile sicher "Standardlösungen".

    Im Ort oder in der nächsten Stadt mal prüfen ob es Firmen gibt, die sich auf Wallboxen, PV, usw. in einem etwas größerem Stiel spezialisiert haben.

    Wenn man dann 10 Personen aus der Nachbarschaft zusammen hat, dann macht die Firma vielleicht eine Informationsveranstaltung..

    Intelligente Zähler, Börsentarife, Netzentgeltreduzierungen, usw.

    Das dann in einer verständlichen Sprache. Vielleicht sogar mit Kunden, die schon erfolgreich "umgestellt" wurden.

    Q4 eine Ladung von 66,22kWh gemacht (delta-SOC von 84%) und 66,97kWh dafür bezahlt.

    Da du schreibst "bezahlt", gehe ich mal davon aus, das er DC geladen hat.

    Wenn er also nach einer Autobahnfahrt mit einem Akku, das eine Temperatur von 20-25°C hat das Laden startet, dann startet die Akkuheizung nicht. Geringe Außentemperatur spielt keine Rolle.

    Keine Verluste für den AC/DC-Wandler. Er hat dann vielleicht nur 45 Minuten geladen und in diese Zeit tatsächlich nur 0,75kwh verbraucht.

    AC:11,0 DC:175,0 beim Q4. Allerdings hat der Q4 doch nur ein 77kw-Akku. Bitte Zahlen prüfen. Selbst wenn er mit 0% das Laden gestartet hat, wird es rechnerisch "knapp".


    Dieses Beispiel ist also das genaue Gegenteil deiner Beobachtungen/Bedingungen. Unter optimalen Bedingungen ist so etwas auch bei dir möglich. Du musst es nur mal ausprobieren. Wobei 1% echt gut ist!


    Ich weiß nicht, wie es beim SX2 ist, habe aber gelesen, das z.B. beim Niro die Akkuheizung erst bei einer Ladeleistung >14A anspringt.

    All das kannst du ohne Elektrostudium selber mal testen.

    @E-Kona-Fan

    also b)

    welcher ist es denn bei mobile? Ich kauf ihn dir vor der Nase weg.

    Im ernst, hier gibt es sicher einige, die sich den mal ansehen und auf "Besonderheiten" hinweisen könnten.

    Aus Versehen einen der nur 1-phasig laden kann kaufen, würde dann nicht passieren.

    Leasing, Akku, AHK, Bremsen, Halogen, LED, usw.

    Wenn ein Händler der Verkäufer ist, würde ich immer nach Zubehör fragen. Frunk, Haubenlifter, Fußmatten, usw.


    Vielleicht auch ein paar Infos zu deinen Fahr-"Eigenschaften".


    Hier gibt es aber sicher Erfahrenere.

    Ich kann meinen MJ23 (BJ22) nur empfehlen. 37t km noch nie Werkstatt außen 2x Inspektion.

    @robertG99

    sehe ich anders.

    Wenn jemand in bestimmten Materien neu ist, dann darf und soll er in Foren Fragen äußern können.

    Ihn zu verpflichten sich intensiv mit der Technik auseinander zu setzen finde ich falsch.

    Wenn also jemand Grundkenntnisse von e-Autos noch nicht hat, wie z.B. das es eine Akku-Heizung gibt, dann kann er Auffälligkeiten in den z.T. vom Fahrzeug geschätzten Daten nicht nachvollziehen.


    Wenn sich alle hier so intensiv in der Materie auskennen würden, dann wäre es hier sehr ruhig.

    Niemand hätte sich für die Ausführungen und die Arbeit/Zeit die Elsbett hier gezeigt hat bedankt.

    Über 10 x Danke und Gefällt mir bis jetzt.


    Ohne den Anfragenden hätten wir diese "klar überprüfbare Fakten und exakte Messwerte" wohl nicht bekommen.


    taurui

    Vielleicht weißt du es nicht, aber wir haben auch sehr wenig Infos darüber welches Wissen du schon hast und wie du "wohnst".

    Wenn du schreibst, dass eine Zuhause-Laden-Moglichkeit in Planung ist, welche?

    Zuhause Laden kannst du mit einer Starkstromsteckdose und einem mobilen Ladeziegel. Die bekommt man mittlerweile für 100-150 Euro.

    Dann kannst du ggf. in der ohnehin warmen Garage mit 11kw laden.

    ManfredK

    hast du jetzt einen sx2?

    Ich habe hier auch gelesen und geschrieben, aber keine eigenen Mess- und Erfahrungswerte benutzt. Das funktioniert bei meinem MJ23 evtl. anders und verwirrt dann nur.


    Obwohl gefühlt hier jeder zweite eine Langzeitmessung empfiehlt, unterscheidet sich der zweite Test von taurui ja kaum vom ersten. Wer immer das selbe macht und ein anderes Ergebnis erwartet, ...


    Beim Vorgängermodell geht man in einem anderen Forum davon aus, dass neben der Akkutemperatur auch der "Start"-SOC Einfluss auf das Starten der Akkuheizung hat.


    "1. The battery heater will come On if the SOC is less than 33% and battery temp is -5 degC or less. It goes off when battery reaches 5 degC. This seems to be for conditionning the battery for an eventual stop to a fast DC charger. The Winter Mode needs to be active for this to happen.

    2. It will also be active when charging on 240v depending on battery temp as well. At -15 degC, it will engage around 82% soc. At 0 degC, it will engage around 91%. At 5 degC, activates around 93%. The Winter mode doesn't need to be active for this.

    3. The battery will be active on fast charger as well. In most conditions, it will heat the battery upto to 15 degC depending of the starting % SOC. The battery will continu heating due to the heat lost during charging.


    Kommentar aus 2020!


    Hier ist SX2-Abteilung.


    Wenn ich 10kwh im Akku habe, aber 15kwh bezahle, habe ich dann 50% Verlust oder 33%?

    Die Diskussion darüber gab es hier vor 2 Jahren schon mal. Wichtig ist dass alle auf 5kwh Verlust kommen. Sonst hat man schnell mal Ergebnisse von 13.3 oder 22,5 als kwh.


    Das ist mir nicht klar:

    "Schätzung App bei 45% auf 90% in 4h55. Das wären 42,7kWh und damit 45% Ladeverlust in der Prognose"

    Aber dies auch nicht:

    "Wie kommst du auf 42.7kWh? 4,92h * 10,9kW = 53,6kWh bzw. 45%*65,4kWh = 29,4kWh und das wären dann auch 29% Verlust"

    Wahrscheinlich wurden zur Berechnung ...


    4,92 => 4h55m = 53,6kwh (10,9kw/h)

    3,92 => 3h55m = 42,7kwh (10,9kw/h)


    Also vielleicht nur wieder ein Tippfehler von taurui?

    Der Punkt ist nur, dass bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Heizung (bei mir) so stark heizen muss, dass die Ladeverluste um die 50% betragen, wenn man mit 11kW lädt - und geringer ausfallen bei geringerer Ladeleistung.

    Das weißt du nicht. Ließ noch mal #7 von elsbett. Elsbett schreib relativ viel Information mit relativ wenig Text. Das was elsbett schreibt stimmt. Das siehst du an den Reaktionen. Die von dir festgestellten Verluste bei geringerer Ladeleistung sind evtl. nur deshalb geringer, weil du vorher mit 11kw den Akku aufgeheizt hast.

    und mit 6,4kW nur 22%,

    Weil der Akku schon warm war.

    Ich will wissen, was das effizienteste für meine verfügbare Lademöglichkeit ist, und das ist nunmal die 11kW AC-Ladesäule

    Die Theorie kennst du nun. Mein Vorschlag, Mit 30% an die 11kw AC-Ladesäule und ohne Unterbrechung bis 80% laden. Alle Werte notieren. 30-80% ist ein ganz gutes Ladefenster. (ca. 4h)

    Zum Vergleich kannst du dann mal Unterwegs das gleiche an einer "guten" DC-Säule machen. Bei Durchschnittlich 66kw/h wären das ca. 30 Minuten.