Selbst eine " Strompreisbremse " nutzt nur dem Anbieter mit den höchsten Preisen.
Das ist das was ich auch denke. Geld der Allgemeinheit in die Taschen von Aktionären zu schaufeln kann nicht die Lösung sein.
Eine Regulierung ist sicher nicht ganz trivial. Mit einfachen Parolen wird es aber nicht besser.
Wenn an zwei nebeneinander stehenden Säulen ein mal 0,29 und an der anderen 0,79 aufgerufen wird, dann erkennt jeder, dass da etwas "geregelt" werden muss.
Genauso, wenn an einer Säule der eine 0,29 bezahlt und der nächste Kunde dann 0,79.
Ob dann Kartellamt oder eine andere Institution, dass müssen sich juristische Fachkräfte mal ansehen.
Was man aber schnell machen könnte, an den Säulen die Preise für Nicht-Vertragskunden groß anzuzeigen. Also inkl. Roaming.
Dann würde schnell klar werden, wer den Wettbewerb scheut und möglicherweise eine Monopolstellung hat.
Wenn zwei Säule in unmittelbarer Nähe stehen und an einer steht 0,79 an der anderen 0,59, dann wird sich das kapitalistisch angleichen.
Wenn beide 0,59, dann gut für die e-Mobilität. Wenn beide 0,79 vielleicht ein Fall für das Kartellamt.
Was die Spritpreise zu den Ferien angeht, da gibt es noch ein Pendant. Alle paar Jahre wurden entweder Benzin- oder Diesel-Fahrzeuge "gefördert".
Ziel war natürlich Umsatz, also neue Autos kaufen.
Dann hat man Gas ins Spiel gebracht. Nicht so erfolgreich.
Jetzt E-Autos. Und dann gleich noch Wasserstoff (Technologieoffen!)
Man braucht nicht einen Wintermantel. Man braucht vier. Weil ja jedes Jahr ne andere Farbe "gebraucht" wird.