Der hohe prozentuale Anteil kommt ja nur wegen der vielen Kurzstrecke
Das ist zunächst mal erschlagend logisch.
Wie ich aber schon geschrieben habe, haben wir Rätsel und blackbox.
Wenn ich abends mein Auto an den Ladestecker hänge, dann habe ich irgendwann in der Nacht die max. von 80% erreicht. Am morgen um 07:00 startet die Vorheizung von Hand oder automatisch. um 07:15 gehe ich raus, ziehe den Ladestecker und fahre los.
Da die Energie für die Vorheizung aus der Steckdose kam, habe ich immer noch 80%. Jemand der nicht Vorheizt, der holt diese Energie dann während der Fahrt aus dem Akku. D.h., sein berechneter Verbrauch müsste höher sein.
Jetzt könnte der Programmplaner dem Programmierer aber vorgegeben haben, dass der Wert der verbrauchten Energie zwischengespeichert werden soll um ihn dann doch für den Verbrauch heranzuziehen, damit man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Wahrlich mir fehlt der Glaube. Das ist die blackbox. Die Energie für das Vorheizen wird möglicherweise für den Verbrauch mit gerechnet, aber nicht für die Reichweite.
Wenn also das Vorheizen ca. 1kwh verbraucht, ist das nicht der Wert der zusätzlich anfällt, sondern nur ein kleiner Teil davon. Egal ob am Stecker oder aus dem Akku.
Letzten Winter war ich die meiste Zeit in einer kalten Gegend. Bei -38°C bin ich nicht mehr gefahren, aber zwischen -20 und -30 schon. Im Umkreis von 20km nur Eis und Schnee, kein Asphalt.
Ich kann mich nicht erinnern, dass bei 80% Ladung die Reichweite je unter 300km gefallen war. Ich hatte mit hohem Rollwiderstand und auffälligem Mehrverbrauch für die Heizung gerechnet. Hat sich aber gar nicht so dargestellt. Einige Fahrten waren wohl auch mal mit 20kwh/100km, aber auf den Winter gerechnet wohl eher 18-19.
In sofern kann ich die km des Fragestellenden nicht bestätigen. Insbesondere, dass bei 100% 370km angezeigt werden und dann nur 160km möglich sind finde ich nicht plausibel. Bei der nächsten Reichweitenberechnung müsste der km-Wert niedriger als 370km sein.