Der Mehrverbrauch (den Du sehr moderat skizzierst) ist das eine.
Da spielen viele Faktoren rein. Statistisch sind meine Erfahrungen nur schwer zu greifen. Manchmal steht das Auto die ganze Woche, manchmal 2000km in einer Woche.
Das auszuwerten ist mir zu viel. Gefühlt Regen 2kwh mehr. Anhänger 2-4kwh mehr. Nexen anstatt Michelin 0,7kwh mehr. Da würde sich immer jemand finden, bei dem das nicht passt. Dann Diskussion, die nirgends hinführt.
Ob Verbrenner oder E ist im Winter nicht das einzige Kriterium. Der E-Kona ist bei mir voll Wintertauglich. Smart oder Sprint wären es nicht. Der alternative Ford Ranger hat mittlerweile eine weniger als 1000km Versicherung. Tatsächlich gibt es aber einen Haken. Wegen der Gewichtsverteilung und reinem Frontantrieb kommt man mit Anhänger bei Eis und Schnee nicht jeden Berg hoch. Mit Ketten aber wieder unproblematisch. Die könnte ich hier auch über Wochen drauf lassen. Nur zum Großeinkauf müssten Sie runter.
Verbrauch erhöht sich weniger als gedacht. Laden ist tatsächlich langsamer. Da ich aber hauptsächlich privat lade (11kw), für mich unerheblich. Der riesige Vorteil bei E ist, dass du auch bei kälter -20°C das Auto überall abstellen kannst. Selbst in Garagen oder Parkhäusern kannst du immer die Klimatisierung einschalten. Also spazieren gehen und dann ins warme Auto einsteigen. Der Verbrenner ist dann immer kalt.