Beiträge von Yakamoto

    Das Daten zu finden sind ist das eine...

    Aber wieso sammelt VW diese Daten ohne Kenntnisse der Besitzer, warum sind diese Daten so detailliert und wieso sind diese Daten nicht zumindest verschlüsselt... :?:

    Um und bei 100 Euro ist doch schon nett so zwischendurch ... puffert zumindest ein bisschen die hohen AC-Preise (0,49€/kWh) bei uns in Hamburg ab...

    So, mussten nach 3,5 Jahren nun leider auch die 12 Volt Batterie wechseln, da defekt.

    ....

    Mal noch eine Frage, weiß jemand zufällig was das bei Hyundai gekostet hätte.

    Ab 147€ zzgl. Einbau...


    Daher alles richtig gemacht! :thumbup:

    Eine Starterbatterie beim Kona ist ja in 5 Minuten selbst gewechselt - liegt ja vollkommen frei zugänglich im riesen Motorraum ;)

    ..

    • Peugeot Ion, Chevrolet Bolt (ähnlicher Akku wie der Vorgänger-Kona), Mitsubishi Outlander und viele mehr: Chip LTC6802 oder LTC6804 Hier ein Video vom Outlander, welches ab Minute 8 erklärt, wie im Ruhezustand, beim laden oder entladen balanced werden kann.
    • Kona (Vorgänger)/Kia Niro EV (1. Gen): Die Chips sind nicht gelabelt, es ist aber vergleichbare passive Technik zu sehen.

    Moin Elsbett

    erst einmal herzlichen Dank für deine umfangreiche Ausarbeitung des Themas!


    Ich fahre erst seit diesen März unseren eKona MJ2020 / EZ 02/2020 mit aktuell fast 55.000km.


    Wie ich deinen Ausführungen und dem YT-Link nach richtig schlussfolgere, hat der eKona MJ2020 zumindest ein passives Balancing. Dies arbeitet scheinbar permanent sodass kleinere Drifts regelmäßig ausgeglichen werden.


    CarScanner zeigt mir gelegentlich 20mV Drifts bei 2-5 unterschiedlichen der 96 Zellen an. Diese werden aber regelmäßig ausgeglichen - spätestens bei/nach der nächsten Fahrt bzw. dem Laden sind alle zueinanderangeglichen. So sind es immer andere, was nicht bedenklich erscheint.

    Einzig Zelle 11 wird in CarScanner immer mit max. und Zelle 79 mit min. Deterioration bzw. Max. & Min. Cell Voltage No. mit 20mV Differenz ausgegeben.

    Screenshot_20241230_152434.jpg

    Dies hat sich auch seit März und über nun 7.000km nicht verändert.

    Das Bedeutet, dass diese Zellen die beiden Min bzw Max Zellen sind UND der Akku stabil ist, da diese beiden Zellen stets die Selben sind !?!


    Was ich für mich aber aus deiner Ausarbeitung mitnehmen, dass das regelmäßig Aufladen auf 100% keinen unmittelbaren Einfluss auf die Angleichung der Zellen (Balancing) zueinander hat.


    Ein Reichweitenkalibrierung habe ich mit 100%-Aufladung noch nicht beobachten können. Dafür sind meine Fahrten & Fahrstrecken scheinbar zu divers... Stadt, BAB, Ultrakurzstrecken... usw. :/


    Ich achte eh mehr auf Rest-% und weniger auf Rest-km, wobei dies beim Kona doch recht gut übereinstimmt.



    OT:

    Bei meinem eRoller mit 32Ah/60V/1,92kWh Akku sieht das Thema tatsächlich in allen Belangen anders aus. YADEA scheint bei dem Akku (17s) meines G5 eRollers eine simplere Technik beim BMS verbaut. Der balanciert scheinbar nicht permanent sondern erst über die Ladeendspannung von ca. 69-70Volt.



    :thumbsup:  Nochmals vielen Dank :!:

    Meine Ursprungsfragen waren ja:

    "Schadet es dem Akku, wenn man ihn ab und zu langsam mit der Wallbox auf 100% auflädt und bald darauf fährt?



    Also grade jetzt im Winter, wo man doch gerne etwas mehr Saft im Akku haben möchte auf 100% aufladen, wenn man danach gleich losfährt und dadurch wieder auf die magischen 80% kommt, oder auf 90% als Kompromiss, wenn man bald danach wenig fährt?


    Nein, dass schadet dem Akku nicht :!:


    Du schreibst ja die wichtigsten Kriterien zur 100%-Ladung bereits in der Fragestellung:

    - ab und zu (also nicht täglich)

    - langsam laden an Wallbox (AC 11 kW)

    - bald darauf losfahren (innerhalb 12-24 Std.)


    Ich gehe davon aus, dass du z.B. über Nacht anstecken, aufladen und am nächste Tag losfahren meinst bzw. ähnlich Konstellation.


    Nein, dafür ist der Akku auch ausgelegt.

    So handelt nahezu jeder, der z.B. eine längere Fahrt plant oder vor sich hat (Urlaub/Ausflug). Gerade bei Fahrzeugen mit geringer DC-Ladeleistung wie dem Kona ist dies eine übliche Strategie, um bei Fahrtantritt die maximale Reichweite zu haben und dann auf längerer Strecke ggf. gar nicht laden zu müssen oder erst nach einer ersten längeren Fahrstrecke bei dann um die 20-30% Restreichweite nachzuladen zu müssen - auf max. 73%, da beim Kona ab dann spürbar die Ladeleistung an DC abfällt und es zeitlich keinen Sinn ergibt weiter zu laden (Verhältnis: Ladezeit zu Ladeleistung)!


    Ich selbst nutze diese Strategie auch bei längeren Fahrten, da ich dann bei meinen üblichen Langstrecken (max. 298km) nicht mehr vor dem Ziel laden brauche. ;)

    Oder wenn ich dadurch nach einer geplanten Fahrt noch weiter ausreichend Restreichweite für die Woche oder nächsten Tage habe...

    Beispielsweise, wenn ich "günstig vollmachen kann" und damit dann lange (nach der ersten anstehenden Fahrt) mit <85% noch weitere Tage/Strecken fahren kann. :saint:


    Länger Abstellen mit 100% würde ich persönlich nicht, aber dass war ja auch nicht deine Frage.

    Hallo Elsbett, hallo rubberduck,


    vielen Dank für eure Rückmeldung. Ja ich würde mich sehr über einen eigenen Thread zu Balancing freuen.


    Bin aktuell davon ausgegangen, dass der Kona MJ20 und früher ein passives Balancing hat und daher die Ladeschlussspannung zum Balancieren benötigt.


    Bei einem aktiven Balancing wäre dies ja nicht unbedingt nötig, wenn ein permanentes Balancing der Zellen Ziel der Akkupflege wäre...


    Ist somit mein Balancing - regelmäßig (ca. alle 500km bzw.1x pro Monat) auf 100% bis automatisch Abschaltung durchs BMS - also unnötig oder sogar kontraproduktiv?


    Bei dem "kleinen" 2kWh-Akku meines eMotorroller gehe ich eher von einer simplen Balancing-Schaltung des BMS aus und bei dem kann man nach mehreren Zwischenladungen 30-80% schon feststellen, dass die nächste 100%-Aufladung das Balancing sehr viel länger dauert als wenn regelmäßig (alle 3-4 Aufladungen) auf 100% geladen wird.

    Somit konnte ich die Kapazität bisher bei über 97% erhalten...


    Schein beim Kona dann doch eine bessere bzw. komplexere Balancing-Schaltung zu sein...

    Die wenigsten BMS können bereits beim normalen Laden konkret die Zellen zueinander angeglichen bzw. balancieren, da nicht jede Zelle separat geladen wird, sondern im Zellverbund...


    Genau deshalb setzt das Balancieren erst bei ca. 95-97% an, da dann die Zellen unterschiedlich Ladungen aufnehmen. Welche die schon kurz vor der Ladeschlussspannung sind nehmen sich nur noch wenig Energie, die "Ausreißer" hingegen wollen ja auch möglichst die Ladeschlussspannung annehmen und ziehen mehr Energie an sich. Wie reden hier von eher sehr geringen Energiemengen, darum braucht das auch so viel mehr an Zeit...


    Einige BMS können das Balancieren aber auch eigenständig unter den Zellen ohne dass geladen wird. Es soll eine Art "Angleichung per Umverteilung" stattfinden. Habe dazu aber noch keine konkrete Erläuterung im Netz oder Literatur gefunden!

    Wenn wer dazu was hat und preisgeben möchte...


    Eigentlich wäre das eine gute und permanente Akkupflege, die z.B. immer abläuft, wenn die HV-Batterie schlummert...

    Somit würden schwache Zellen frühzeitig angehoben. Aber dazu müsste jede Zelle ja separat angesteuert werden und alle einzeln zueinander verbunden werden können vom BMS. Geht/gibt's das?

    und wenn man nur ca. 1,5x im Monat laden muss? Gibt so Zeiten...

    Moin,

    kenne ich auch. Es ist halt nur ein Richtwert.


    Ich nutze hierzu eine anstehende längere Fahrt, um den Akku dadurch wieder Richtung 80% herunter zu fahren.

    Ansonsten alle 5-10te Aufladung ermöglichen...


    Bei uns steht ein PKW zu 95% seiner Lebenszeit nur rum. Eigentlich lohnt sich kein eigenes Auto, aber zumeist sind unsere Fahrten recht spontan oder mitlere Langstrecke über mehrere Tage, was einen Leihwagen nahezu unmöglich bzw. sehr teuer und unflexibel macht.

    Individual-Mobilität ist ein Luxus, den wir uns (noch) leisten (können). :saint:


    Aber ja, bei unserem eigentlichen Fahrprofil von ca. 5.000km im Jahr wird es mit monatlichem Balancieren auch recht schwer... :D



    Dennoch oder gerade wegen unseres Fahrprofiles ist ein eFahrzeug geradezu prädestiniert. Und da der Hyundai Kona die 12V Batterie von ganz allein nachlädt, hoffe ich, dass wir diese nicht tiefentladen wie zuvor so oft bei unseren C-Max (Verbrenner). Die 12V Batterie haben wir beim C-Max sehr durch Standzeiten von 2-3 Wochen belastet, da der C-Max im Vergleich einen sehr hohen Standverbrauch (Vampir-Verbrauch) hatte... ist aber normal beim C-Max.