Es muss nicht zwingend etwas an der Installation geändert werden. Das hängt davon ab, wie das Haus bisher angeschlossen war. Neuere Häuser, also jünger als 30 Jahre, haben häufig bereits sehr hoch belastbare Hauptanschlüsse.
Unser Haus aus dem Jahr 1998 hat z.B. eine Absicherung von 50 A je Phase. Damit wäre eine 32 A Wallbox problemlos möglich, da noch mehr als 16 A pro Phase selbst bei Volllast der WB verfügbar wären. Dies entspricht der üblichen Auslegung von 16 A in deutschen Haushalten.
Allerdings wollte unser Netzbetreiber trotzdem die 1000 Euro haben, beim Anschluss einer 22 kW Wallbox. Dies sei fällig für die Hochstufung des Hausanschlusses im Netz! 
Es handelt sich dabei lediglich um eine logische Änderung im System des Netzbetreibers, bei welcher das Haus in eine höhere Kategorie eingestuft wird.