Beiträge von rubberduck

    Auto geht per BlueLink auf.
    Da ruft man einfach die schlauen Burschen mit der 34.000 Euro Ausrüstung zu Hilfe.
    Die programmieren blitzschnell einen Ersatzschlüssel.

    Ich bin mir nicht sicher, ob man standardmäßig ohne einen funktionierenden Schlüssel zugriff auf den Datenbus am ODB erlangt.


    So eine "Hintertüre" wäre jedenfalls eine Einladung an alle Weiterverwerter nach dem Diebstahl.

    tippex, Dein Zitat bezieht sich nicht auf das Keyless-System, das mit einer Funkbrücke knackbar ist. Es bezieht sich auf das Anfertigen eines Nachschlüssels. Das kann man immer machen, wenn man physikalischen Zugriff auf den aktiven Datenbus hat. Der Spiegel-Artikel adressiert verschiedene Diebstahl-Methoden und zusätzlich bekommen die Diebe so später auch einen funktionierenden Schlüssel :)


    Meine Aussage bezog sich auf die Komponenten, die man zum Bau einer Funkbrücke benötigt. Damit kann man weg- und weiterfahren, bis der Motor oder die Fahrbereitschaft ausgeschaltet wird. Das reicht bis zum nächsten Umschlagplatz mit Transporter oder einer Schlüsselkopiereinrichtung wie von Dir beschrieben.


    Keyless-Systeme ermöglichen eine weitere Art des Diebstahls, ganz ohne Beschädigung. Wenn man am Schlüssel drücken muss anstatt am Auto zu drücken, funktioniert die Funkbrücke nicht. Ob die Gefahr dadurch größer wird mag ich nicht beurteilen.


    Ein Händler-Intranet ist nicht sicher.

    :D Cool, war kürzlich Thema bei swr3.


    Moderne Autos kann man nicht so leicht knacken. Oft geht es wirklich nur mit Beschädigung. Der Diebstahlschutz widerspricht direkt der Möglichkeit, ein Auto im Notfall ohne Beschädigung öffnen zu können.



    Wenn der Schlüssel zuhause bleibt weiß man, wo er ist. Nur das Holen kann teuer sein. Wenn man Zeit hat geht Post. Es gibt wohl Dienste, die einen Schlüsselkurier schicken.


    Egal ob Smart oder nicht, der Schlüssel im Auto ist ne doofe Idee. In der Tiefgarage klappt BlueLink und vergleichbar nicht und auch andere Situationen können einen zusätzlich aussperren. Dann hat man gar nichts mehr. Falls das Auto gestohlen wird kann es Probleme mit der Versicherung geben.


    Falls der (oder die) Schlüssel im Auto liegt: Die günstigste Lösung ist das Einschlagen der kleinsten, feststehenden Scheibe. Beim Kona sollte "Schlüssel im Auto" nicht gehen.


    Wir halten es ab einer gewissen Entfernung immer so, dass jeder einen Schlüssel hat und diesen auch grundsätzlich bei sich trägt. . Das habe ich auch schon mit einem unserer Kinder so gemacht. Hotelsafe geht auch, machen wir aber nicht. Es hat auch einen gewissen Komfort, wenn jeder für sich einfach das Auto öffnen und schließen kann. Selbst im nahen Umfeld beim einkaufen machen wir das so, einer geht hier kaufen und einer gegenüber. Man muss sich nicht abstimmen.

    Ein anderes und viel gefährlicheres Angriffsszenario ist übrigens das Kapern der Mobilfunkverbindung, Im Fall von HY wäre das die für BlueLink. Damit kann man nicht nur das Auto stehlen, man kann auch sehr viel manipulieren. Falls man also echte Feinde hat...


    Dazu wird mit einer mobilen Mobilfunk-Basisstation (passt in einen Aktenkoffer) dem Auto eine sendestarker Mobilfunkmast des passenden Providers vorgegaukelt. Danach wird dem BlueLink durch den Angreifer der Herstellerserver vorgegaukelt. Wenn HY bei der Serverkommunikation Mist gebaut hat kann so die komplette Kontrolle über das Fahrzeug übernommen werden. Das kann man selbst kaum prüfen. Da man über solch eine Verbindung üblicherweise deutlich mehr machen kann, als wir alle in der BlueLink-App sehen kann dadurch sicherlich auch der Motor gestartet, die Bremsen deaktiviert oder eine neue Software aufgespielt werden.


    Diese Schwachstelle wurde für BMW in 2015 nachgewiesen und sehr schnell geschlossen. Es kann jederzeit durch Unachtsamkeit oder Unwissenheit der Systembetreuer eine entsprechende Lücke auftreten.


    Panikmache? Nein, auch hier nicht. Das ist unwahrscheinlicher als der oben diskutierte Diebstahl. Für Geheimdienste ist das meiner Meinung nach ein durchaus nützliches Mittel, unliebsame Menschen aus dem Weg zu räumen. Vor allem wenn man zuvor auch physikalischen Zugriff erlangen kann und den Angriff entsprechend vorbereitet. Die Autounfälle sind dann kaum nachvollziehbar. Das ist aber ausdrücklich nur meine Meinung.


    Quellen:


    ADAC knackt BMWs per Mobilfunk
    Durch Zufall ist der ADAC auf eine Sicherheitslücke bei über 2,2 Millionen BMWs gestoßen. Die Fahrzeuge ließen sich per Mobilfunk öffnen.
    www.sueddeutsche.de


    BMW ConnectedDrive gehackt
    Ein vom ADAC beauftragter Sicherheitsexperte entdeckte eine Lücke in BMWs Online-System, die das unberechtigte Öffnen des Fahrzeugs ermöglicht. Betroffen sind…
    www.heise.de

    Die Entfernung zum Schlüssel im Haus wird wie mit einem Relais überbrückt. Der Dieb hat ja dann zwar das Auto aber ohne den Schlüssel.

    Wenn er es abstellt oder Laden muss, kann er es nicht mehr einschalten.

    Der technische Aufwand dies zu überwinden ist sehr hoch. Menschen, die dies können haben meist einen tollen Job in dem sie gut verdienen und nicht kriminell werden müssen.

    Das ist falsch. Das Entwickeln der Lösung erfordert etwas Sachkenntnis, aber nicht zu viel. Der gemeine Dieb kauft sich eine fertige Lösung. Laut c't Magazin findet man alle Bauteile in einem üblichen Internetrouter, zum Beispiel einer Fritzbox.


    Übrigens: Nicht alle Konas müssen laden und an der Tanke muss man nicht den Motor ausmachen ;)



    Hintergrund zum Aufwand:

    https://aachen.ccc.de/keyless-…ber%C3%BChrung%20erkennen.

    Dem vernetzten Auto können Hacker gefährlich werden
    Seitdem sich Autos immer mehr in Richtung „rollende Computer“ entwickeln, wie manche meinen, wächst auch dort die Gefahr von so genannter Cyberkriminalität.…
    www.auto-medienportal.net


    Ein schöner Bericht mit Video im Spiegel

    Sicherheitslücke bei Keyless Go: Komfortabel auch für Diebe
    Mit sogenannten Keyless-Systemen können Autobesitzer ihre Fahrzeuge öffnen und starten, ohne den Schlüssel aus der Hosentasche zu nehmen. Das ist komfortabel -…
    www.spiegel.de


    Das Problem wurde bereits 2011 nachgewiesen:

    Relay-Angriff auf "Keyless Entry"-Systeme
    Forscher an der ETH konnten Autos von insgesamt acht Herstellern knacken und starten – drahtlos über zwei Antennen.
    www.heise.de


    In 2015 waren Neuwagen verwundbar. Als Nachweis kann ich leider nur einen Kaufartikel nennen, den ich gelesen habe.

    Artikel-Archiv | c't 26/2015, Seite 80 | Heise Magazine


    Der skizzierte Angriff mit Funkbrücke ist systemtechnisch nur sehr schwer zu verhindern. In 2019 wurde eine mögliche Gegenmaßnahme diskutiert.

    UWB: Autoschlüssel gegen Diebstahl und fürs Smart Home
    Die Technik des Ultra-Breitbandfunks hat nicht nur das Potenzial, die Zahl der Autodiebstähle zu senken, sondern könnte auch etablierten Smart-Home-Anwendungen…
    www.heise.de


    Also die Reichweite des Signals vom Schlüssel ist sehr gering. Wenn ich weiter als 1 Meter von der Fahrertür weg stehe, geht sie nicht mehr auf.

    Ergo ist der Ort, wo ich den Schlüssel im Haus ablege nicht das Schlüsselbrett direkt neben der Tür, sondern im Haus eine Etage höher.

    Da liegt dann auch der 2. Schlüssel.

    So, denke ich, kann man das Signal nicht abgreifen und verlängern.

    Genau, das ist für Zuhause die ideale Gegenmaßnahme: Den Schlüssel mit ausreichend Entfernung zur Haustüre, Fenstern und Außenwänden lagern. über 1m sollte reichen. Ein eiserner Schlüsselkasten (in schön ;-)) hilft zusätzlich.



    Panikmache: Keine Panikmache, aber ein reales Diebstahlszenario. Mir ist der Status von HY in diesem Zusammenhang unklar, weil ich deswegen keine Angst habe und noch nie dazu Informationen suchen wollte. Das Auto würde ich trotzdem so nutzen, wie bisher.

    Damit bestätigt sich bei mir die unschöne Situation, dass das Navi tatsächlich NICHT die verkehrsgünstigere Strecke einplant oder anbietet, sondern mich mitten in die (erkannten!!!) Staus schicken will. Ich bekomme nach wie vor keine Umfahrungen angeboten. Das war vor dem letzten Update noch der Fall. Eine Einstellung hierfür kann ich nicht finden.

    Hängt das eventuell mit der bevorzugten Route zusammen? Meiner Meinung nach kann man einstellen, ob die kürzeste, die schnellste oder die ökonomischste Route gewählt werden soll. Finde ich aber gerade nicht im Webmanual.


    Navigation


    Im Winter wollte unser Navi tatsächlich in Köln komische Seitenstraßen fahren, nur weil zwischen drei Ampeln auf der Hauptstraße "gelb" war. Also normaler Verkehr.

    Glückwunsch zum bestellten Kona! :thumbsup:


    Zum GdB habe ich ebenfalls keine persönlichen Erfahrungen. Aus Interesse recherchiere ich solche Themen allerdings ganz gern und die allgemeinen Erfahrungen helfen vielleicht auch. Aus dem Bekanntenkreis kenne ich "Journalistenrabatte" beim Autokauf, war mal bis 25%.


    Laut ADAC lohnt es sich auch mit GdB verschiedene Händler zu fragen, da Herstellerrabatte nur Richtwerte seien. Das war für die o.g. Journalistenrabatte ebenso. Der ADAC-Artikel ist allerdings vom Mai 2022. Bei Carwow gibt es auf Hyundai gerade ein ganzes Prozent Rabatt (1%)! Da angeblich derzeit sogar über Listenpreis für Autos gezahlt wird, immerhin etwas.


    Als einfacher Verbraucher muss man eh mehrere Angebote einholen und verhandeln. Denn man muss nicht da kaufen, wo man hinterher zur Inspektion fährt. Wir haben in DA gekauft, kommen aber aus COC.


    Du hast nun schon bestellt. Ansonsten empfehle ich, unabhängig von Neu- oder Gebrauchtwagen, nach der Preisfindung (letzte Preis) immer mit Naturalien zu handeln: Winterräder, Frunk, Anhängekupplung, Dachträger, Fußmatten, Ladekabel, Inspektion usw. Da diese Dinge für den Händler immer günstiger sind als ein direkter Rabatt, kommt man so gut zu ein paar Dingen, die man selbst teuer bezahlen müsste.


    Behindertenrabatt – so erhaltet ihr ihn
    Viele Hersteller gewähren einen Behindertenrabatt beim Neuwagenkauf. Dieser ist in der Regel mit dem Händler individuell auszuhandeln.
    www.adac.de


    Behindertenrabatt: Rabatt für Menschen mit Behinderung
    Für Menschen mit Behinderungen bieten einige Autohersteller Rabatte beim Neuwagenkauf an. Wir haben alle Infos für Sie!
    www.carwow.de

    Ja ok - ist mir auch neu, aber dennoch sehen das einige Gerichte anders! Ich habe mal eines rausgesucht, was ich kannte (auch wenn das nicht ganz zur Situation passt:

    Also in meiner genannten Straße steht unter dem 30er Schild "Sportanlagen"(hatte ich nich erwähnt), da ist ein Tennisplatzanlage) nach dem Gerichtsurteil, gilt 30 nicht mehr, wenn man an der Anlage vorbei ist, das ist nach der besagten Kreuzung.

    Das passt zu der im Gesetzestext genannten Ausnahme. Das Zusatzschild "Sportanlage" oder "Bodenwelle" ist ja ein "Gefahrenhinweis", besonders bei der Bodenwelle. Also nicht anders.


    Ebenfalls im Text steht, dass ortskundige Fahrer sich nach dem Einbiegen an eine Begrenzung halten müssen, auch wenn die nicht nochmal beschildert ist. Fremde nicht... :/ Macht bestimmt echt Sinn...


    Sowas kann das Navi echt nicht beurteilen :D :thumbup: