Ich glaube, man muss hier wirklich die Dinge trennen.
Phantombremsung wird es genannt, wenn kein äußerer Anlass erkennbar ist. Gerade Straße, kein Fz und trotzdem eine Vollbremsung. Wie ich es verstehe bis zum Stillstand. Das gibt es gerade beim M3 und man kann es durch die ganzen Kameras gut nachvollziehen.
Dann gibt es Fehlerkennungen von Assistenten. Die sind für den Fahrer nicht immer nachvollziehbar. Dabei kommen kurviger Straßenverlauf, mehrere Fahrspuren, Gegenverkehr, parkenden Autos, Menschen, Tiere usw ins Spiel. Zu problematischen Assistenten zähle ich auch den Abstandstempomaten, wenn ein langsames Fz in die Erfassung kommt. Das hatten wir schon diskutiert, dass der dann unverhältnismäßig stark verzögert.
Der Kollisionsassistent (FCA) macht erst viel Lärm und Lichtorgel im Cockpit. Die Schwelle bis zur Bremsung ist sehr hoch und eine Vollbremsung macht Spuren auf die Straße. Auch mit ABS. Deshalb tippe ich bei der Frau von
@R.-Peter eher auf den Tempomat, der Unsinn gemacht hat, weil irgendwas in Radarkennung und Kamarabild zusammen gepasst hat.
Man kann den FCA auch nicht zum Eingriff provozieren, wie es Leute im anderen Forum versucht haben. Dazu fehlt jedem normalen Fahrer der Mut und man ist in einem gefährlichen Bereich. Außer tatsächlich bei abbiegenden Fahrzeugen, da hat schon mein Golf regelmäßig eingegriffen 
Über Assistenten haben wir schon diskutiert. Die sind nicht perfekt, aber vielfach wichtig. Manchmal auch nervig. Bei vielen ist es Geschmackssache.
Es gibt auch viele andere Situationen, in denen sich ein Auto unerwartet verhält. Glatteis, Aquaplaning, Bruch der Bremsleitungen, hängende Gaspedal, Bruch des Achsschenkel, Seitenwind, Reifen platt, der Fahrer sieht ein Phantom-Reh und noch viel mehr. Die akzeptieren wir mehr oder weniger.
Beim Kona funktionieren die Assistenzsysteme insgesamt meiner Meinung nach ziemlich gut zu. Es gibt ein paar kleine Macken, wie bei jedem Hersteller. Eine Phantombremsung im Tesla-Sinne kann ich aus Berichten nicht erkennen. Das Fahren wird uns als Fahrer weiterhin nicht abgenommen. Wir dürfen uns von den Helferlein nicht einlullen lassen und müssen aufmerksam bleiben. Neben den viel Hilfen haben wir halt auch wenige macken dazu bekommen, mit denen wir umgehen müssen.
Die Frage ist auch, was will man anderes tun als sich das zu verdeutlichen? Wir bekommen kein Assistenzsystem ausgebaut, ebensowenig wie das piepen rückwärts 
Persönlich mag ich mir auch nicht vorstellen was und wie es ausgeht wenn dann doch einmal deswegen jemand hinten drauf knallt.
Genau das meine ich. Wie viele Leben (von Fußgängern) wollen wir riskieren, um eventuell einen Auffahrunfall zu vermeiden? Was überwiegt, der Vorteil oder das Problem?
Ist nicht persönlich gemeint stucki3b , als Gesellschaft tun wir uns noch mit der Denkweise schwer. Geht mir auch oft so! Denn was soll da passieren? Nix! Es ist halt ein Auffahrunfall, so als wenn du wegen einem Hirsch auf der Straße gebremst hast und der ist weg, weil er dadurch überlebt hat. Vielleicht kann HY sogar noch nachvollziehen, dass ein Assistenzsystem eingegriffen hat.
Übrigens denke ich deshalb, also wegen der technischen Probleme, der Denkweise und der Haftung, dass wir noch einige viele Jahre auf autonomes Fahren warten. Den auch Juristen denken, manchmal. 