Beiträge von silky-bro

    Reichweitenwettbewerb, die Könige

    Die Könige haben mehr als 600km als angezeigte Reichweite.

    Wenn ich mein EV drei mal mit dem Trailer auf die Zugspitze bringe und nach Tölz rollen lasse, dann komme ich auf mehr als 800km Reichweitenanzeige.

    Das heißt nicht, dass mein Akku jetzt mehr als 100kwh Kapazität hat.


    Die Reichweitenanzeige ist als verlässliches Kriterium gänzlich ungeeignet.

    Zyklenanzahl im Verhältnis zu gefahrenen km wäre interessant.

    2 Fahrzeuge mit jeweils 100.000km und einem Lebenszeitverbrauch von 15kwh/100km sehen zunächst gleich aus.

    Der eine Akku hat 1000 Zyklen, der andere 1500 Zyklen auf dem Buckel. Und das liegt an der von rubberduck beschriebenen Topographie.

    Macht jetzt auch nicht den Eindruck, das da ...

    Zwischen Service, Mechaniker und Abrechnung kann schon mal was schief laufen. Wichtig, dass der Service alles gemacht hat und ggf. auch alles eingetragen hat.

    Entscheidend ist der Satz in der Rechnung, dass alles nach Hyundaivorgaben erledigt wurde. Das ist ein Persil-Schein.

    Ich wollte nicht spekulieren. Für jeden Punkt kann es eine Erklärung geben. -30°C meint möglicherweise das Wischwasser, dass die Werkstatt bei 250km/mtl. schon im Juni auf Winterfest nachgefüllt. hat. Oder man hat günstigeres Kühlmittel für den Akku benutzt. usw.

    Die nackte Rechnung lässt einen mit 1-2 Fragen zurück.

    Kühlmittel 20% günstiger, Lohn 20% höher. Preis insgesamt doch OK.

    1. Dichtigkeitsprüfung explizit abgestrichen.

    2. 6. Inspektion fast exakt nach 6 Jahren. Wurde jede Prüfung nach 364 Tagen gemacht. Oder sind Arbeiten, für die keine Toleranzen gelten doch zu spät gemacht worden?

    3. Auch keine Karosserieprüfung erwähnt, obwohl auf Wartungsplan ein entsprechender Hinweis vorhanden ist.

    4. Wartungsplan: -40°C, lt. Rechnung: -30°C

    5. Nächster Termin in 10 Monaten nach fast 20.000km


    Das ein oder andere erklärt sich ggf. durch eine zusätzliche Wartung oder abweichende Angaben im Serviceheft.

    Yakamoto

    ich würde sie weiter fahren.

    Ich habe mit einem Felgensatz einen Satz Nexen bekommen. (Sommerreifen)

    Also Michelin runter und Nexen rauf. Die haben auch voll lange gehalten. Schätzungsweise 0,7 kwh mehr Verbrauch. Bei Regen gefühlt schwächer und vielleicht etwas mehr verbrauch.

    Als die vorne schlecht wurden, hat mir ein scharfer Stein die Entscheidung abgenommen. Nexen von hinten nach vorn und hinten die noch fast neuen Michelin wieder drauf. In der nächsen Saison einen schleichenden Plattfuss. Dann den zweiten Satz Michelin wieder rauf.

    Man darf also kein "schlechtes" Gefühl mit günstigen Reifen haben. Sonst tauschen.

    Das das ggl. Laden auf 100% dem Balancing dient habe ich auch gelesen und wäre für mich auch logisch. Es gibt aber mehrere Berichte (Auch hier im Forum) die erklären, dass das Balancing der Zellen ohnehin ausreichend gemacht wird.

    Und ja, keine Raketenwissenschaft. Das BMS des Kona macht wohl ohnehin einen guten Job.

    Aber es gibt generell falsch und generell richtig. Um es ein bisschen zu überspitzen, seinen Akku immer wieder bis auf 0% runter zu fahren und dann wochenlang bei -20 Grad stehen zu lassen ist generell falsch.

    Seinen Akku generell von 0% auf 100% mit max. DC Ladung zu stressen ist generell falsch.

    Das zeigen mittlerweile auch viele Laborstudien. Akkus, die im mittleren Bereich zwischen 40 und 70% betrieben werden altern kaum zyklenabhängig.


    Weil das aber sehr in die Tiefe geht, habe ich das mit "Wenn man Spass daran hat." eingefügt. Wenn man sich mit seinem Auto näher beschäftigt kommt man automatisch dort hin.


    Zell-Typen und Zell-Chemie sind sicher auch nicht bei jedem so das Top-Thema am Abendbrottisch.

    Man kann ja mal suchen nach:

    "sollten Nickel-Mangan-Cobalt akkus gelegentlich auf 100% geladen werden?"

    KI hat viele Quellen.

    Das was Yakamoto schreibt ist aus seiner Position und seiner Sicht alles richtig. Würde ich ihn nicht raus quatschen.

    Um es aber klar zu stellen. Für die 4. Inspektion habe ich 160 Euro bezahlt. Auch ohne Innenraumfilter aber mit Bremsflüssigkeit.

    Karosserie-Garantie, Kühlmittelwechsel und eCall sind außerhalb der Service-Intervalle.

    Es wurde hier noch keine gerichtliche Entscheidung öffentlich gemacht. Aber die allgemeine Meinung ist, dass zwischen Schaden und Garantie eine Abhängigkeit vorhanden sein muss.


    Die Karosserie-Garantie läuft 12 Jahre. Verliere ich die Garantie, wenn ich die anderen Service nicht mehr mache?

    Auch wenn kaum Akku-Garantiefälle bekannt sind, würde ich immer versuchen diese Garantie zu erhalten.

    Sind es 300 Euro für den eCall-Wechsel wert ein Gerichtsverfahren in einem Garantiefall zu riskieren? Das ist abhängig davon was man für ein Typ ist.


    Aber eins ist klar, wenn man immer jeden noch so absurden Preis, den eine Werkstatt aufruft bezahlt, dann werden die damit nicht aufhören.


    Brutto 236,81 Euro pro Stunde für Kühlwasser auffüllen oder eCall Backup-Akku wechseln?

    ja, nach meiner Einschätzung kommt man damit gut klar.

    Es lässt sich dann noch im cent-Bereich optimieren. Wenn man Spass daran hat.

    Würde mich aber erst mal mit den anderen Möglichkeiten auseinander setzen, Garantien, Sitzposition, Wippen, Fahrmodi, Standmodus, App, Reifen, ...

    Dann öffentliches Laden testen und kucken auf welche Probleme man stößt. Falsche App, keine Kreditkarte, Lieblings-Ladesäule abends und am WE auf abgesperrtem Parkplatz, usw.


    Dann viel Spass mit dem "Kleinen".

    So sehen das auch hier viele. Auch meine eCall ist noch nicht gewechselt.

    Tja, die Garantie und die Bedingungen sind nicht besonders Kundenfreundlich gestaltet. Leider ist man nicht auf der sicheren Seite, wenn man sich auf den Händler verlässt.

    Wenn die allgemeine Garantie noch aktiv ist, dann ist die Akku-Garantie durch den Kühlmittelwechsel 2 Wochen vor den 4 Jahren und bei 47t km erhalten geblieben. Die ist wichtiger.