Beiträge von silky-bro

    Da du hier schreibst, dass deine Bremsanlage ein Problem hat, musst du zu Hyundai.

    Natürlich kann man kucken ob die Scheiben blau, mit Riefen oder gar gerissen sind. Belege geschmolzen und Bremsleitungen ausgeglüht. Das kann man als Laie aber nicht gesichert beurteilen.

    Stell dir vor, du hast einen Unfall. Der Gutachter findet den Fehlercode im Speicher (ETB/EPB). Dann googled er und findet deinen Forumseintrag hier.

    Hyundai und Versicherung steigen sofort aus der Haftung aus.


    Vielleicht hast du noch dieses Gutscheinheft für kostenlose Sicherheitschecks. Mit dem Hinweis, Scheiben, Belege und Bremssystem, insbesondere die Funktion der Feststellbremse zu prüfen zu hyundai und den Gutschein sinnvoll nutzen.

    meines Wissens einige die jahrelang eher grosse Ladehübe fahren.

    habe an einer Waschanlage auch schon einen Kona-Fahrer getroffen, der seinen Kona seit 3 Jahren hatte und nicht wusste, dass es so etwas wie ein Ladelimit gibt.

    Er hat also fast immer auf 100% geladen.

    Davon gibt es sicher mehr als man so denken würde.

    Wenn es in mein Fahrprofil passt, dann halte ich meinen Akku zwischen 35-80.

    Bei längeren Strecken starte ich meist mit 100% und komme mit 10-15% wieder zuhause an.

    Nach 66.000 km kann ich keinen nachlassenden Akku wahrnehmen.

    BJ2022 ist wohl MJ2023. So wie meiner.

    Zu der Zeit änderten sich die Garantiebedingungen im Monatsrhythmus.

    Es gab sogar 8Jahre ohne km-Begrenzung. Sowohl für Auto als auch für Akku. Also genau wie rubberduck schreibt, auf die Garantie achten. Bei dem 64kwh-Kona mit 120.000 km explizit auf die Akku-Garantie. Es muss 2 mal die Akkukühlflüssigkeit gewechselt worden sein. Beim 1. mal vor 60.000km. Beim zweiten mal ebenfalls nach weniger als weiteren 60.000 km (siehe Details im Serviceheft!). Keine Toleranz! Im Zweifel vom Hyundai-Verkäufer durch Hyundai bestätigen lassen. Wenn Fahrzeug in der Historie von einem Nicht-Hyundai-Händler verkauft wurde, dann ebenfalls Garantie-Bedingungen prüfen.


    So wie die Reichweitenangst hat sich auch die Kenntnis um die Gesamt-km- Leistung geändert.

    Wenn der Akku "ordentlich" behandelt wurde, sollten auch 400-500t km keine Ausnahme sein.

    Wer war Vorbesitzer? Leasing? Akku immer 100% - wenig gut. Oft 0% - total schlecht.


    Zu beachten:

    Modellwechsel von MJ23 auf MJ24(SX2)


    Der kleine Akku und der große Akku unterscheiden sich optisch wohl nicht. Es sind aber zwei unterschiedliche Fahrzeuge. Motor, usw.. Beim kleinen Akku z.B. keine AHK möglich.


    Wenn man für den 64kwh Akku 400t km annimmt, dann sind das für den 39kwh Akku 243t km. Da der kleine Akku mehr Stress hat ist 200t km wohl realistischer.

    Für die meisten hier reicht das aus.

    Wenn der Akku vom Vorbesitzer nicht gut behandelt wurde und man von 300t km ausgeht, dann sind es bei 39kwh nur noch so 150t km.

    Bei täglich 100km und zusätzlichen Fahrten am WE und höherer Werthaltigkeit würde ich ebenfalls stark zum 64kwh-Fahrzeug raten.


    Aber:

    Unabhängig davon, dass mehr km für den Akku egal sind, andere Fahrzeugteile sind natürlich wie beim Verbrenner alt. Frontscheibe, Fahrersitz, Gelenke, Lack, Lager, usw.

    ehrlicherweise ist der nicht einfach 500 günstiger. Die Klimawartung raus mit ca. 160 Euro.

    Er nimmt 120 Euro/h für "normale" Arbeiten und 185 Euro für die Wartung. Der Jetzige für alles 110 Euro. Macht 120 Euro.

    Aber auch beim Kühlmittel nimmt der Jetzige weniger. ca. 80 Euro.

    Filter -60 Euro. (Muss man dann aber selbst kaufen. Im Zubehör für 20 Euro.)


    Arbeitslohn, Filter und Kühlmittel machen 250 Euro (300 mit Steuer) aus. Wenn jetzt die Arbeit gut gemacht wird, also auch tatsächlich die kalkulierten 2,5h gearbeitet wird, dann hat der Vergleich Geld gespart.

    Und man weiß auch was tatsächlich gemacht wurde.


    Selbst auf Garantierelevante Arbeiten achten und das Serviceheft Garantiegültig "pflegen" lassen.

    die Inspektion inkl. allem.

    rechne mal das "allem" raus.

    Habe heute die 4. Inspektion machen lassen.

    Fristgerecht nach 3 Jahren und 5 Monaten, bei 65.999km.

    Den Kühlmittelwechsel habe ich schon vor 2-3 Monaten machen lassen, da dieser ja vor der toleranzfreien 60.000km Grenze gemacht worden sein muss.

    Den bekannten Mann-Filter habe ich für 24 Euro im Laden gekauft und selbst rein gesteckt.

    Inkl. Korrosionsgarantieprüfung und 25,5 % Mehrwertsteuer habe ich 163,10 Euro bezahlt. 4 Euro für Kleinmaterial sind auch berechnet. (Jetzt weinen die Schweizer)


    Lass dir mal den Wartungsplan ausdrucken und die Positionen zuordnen.


    Kältemittel deutet auf Klimaanlage hin. So weit ich weiß, nicht Teil der Inspektion. Würde ich aber bei der 4. machen lassen.

    Wenn du alle Positionen verstehst, dann relativiert sich das.

    Einige Positionen würden wohl nicht alle machen lassen.

    Die Preise insgesamt könnten wohl 20-40% niedriger sein.

    Der Liter Kühlmittel im Original Hyundai-Gebinde kostete bei mir netto ca. 13 Euro.

    Wenn der Vermieter einverstanden ist, dann lass Starkstrom legen. Ob du das dann benutzt ist der 2. Schritt. Anmeldung nicht notwendig. Auch an der Starkstromsteckdose kannst du 1 phasig 16A (230V) Laden. Ganz ohne Anmeldung.

    Wenn der Vermieter eine 230V-Leitung gelegt hat, wird ein update auf Starkstrom schwer.

    Nur mal ganz ungenau:

    1 phasig - 30% Verlust (100km - 6h)

    3 phasig - 10% Verlust (100km - 1,5h)

    11 kW wallbox muss nicht steuerbar sein, nur beim Netzbetreiber angemeldet werden!

    Steuerbar gilt nur für 22 kW.

    Hierzu ändern sich die Vorschriften mehrfach. Sollte man immer zeitnah prüfen.

    Aktuell schreibt der ADAC:

    "Fernsteuerung muss akzeptiert werden


    Seit Anfang 2024 müssen alle Stromkundinnen und -kunden, die eine Wallbox ab einer Abnahme-Leistung von 4,2 kW in Betrieb nehmen, die Steuerung ihrer Geräte durch den Netzbetreiber akzeptieren. Auch mobile Ladegeräte fallen unter die Neuregelungen."


    Übergangsfristen für die Netzbetreiber, da die z.T. 20-25 Jahre hinter der Entwicklung hinterher hängen.

    Sehr umfangreiches Thema. Hier dann OT, da nur einer von vielen Hinweisen.

    Das was Kromig mit seinen 7.000 Euro beschreibt, habe ich oben gemeint, dass eine feste Wallbox viel kosten kann.

    Laden ist sehr individuell!

    In einer großen Stadt mit nur gelegentlichen Ausflügen oder hauptsächlich"geschäftlichen" Fahrten wird man die mobile Wallbox selten brauchen.

    Wenn aber das Setzen einer festen Wallbox bei einer vorhandenen Starkstromdose sehr teuer ist, macht es schon Sinn. Zumindest zunächst.

    Wenn man Kinder, Eltern, Geschwister, o.ä. besucht, die alle eine Starkstromsteckdose haben, macht es das Laden sehr bequem und günstig.


    Ich habe mittlerweile ca. 10.000 kwh mit mobilen Ladeziegeln geladen. An drei privaten Standorten hätte die Installation einer festen Wallbox viel gekostet. Die Nutzung einer mobilen Wallbox an einer vorhandenen Starkstromsteckdose, muss auch dem Netzbetreiber angezeigt werden, macht aber Umbauten am Sicherungskasten nicht zwingend nötig. Wobei der Neueinbau einer festen Wallbox fast immer Änderungen am Sicherungskasten nötig macht und somit auch die Anwendung der aktuellen Vorschriften. (Muss steuerbar sein.)


    Wenn dein Elektriker also ohne großen Aufwand eine Starkstromsteckdose in der Garage setzen kann, dann los. (Die Dose könnte schon vor Jahren gesetzt worden sein.)

    Ob er dann gleich einen kleinen Sicherungskasten in die Garage setzt oder du dir einen kleinen "Baustellenstromverteiler" kaufst, macht keinen großen Unterschied.

    Solche Baustromverteiler gibt es auch mit Sicherungen schon für 50-100 Euro.

    Vorteil, du kannst dann auch andere Geräte benutzen, Lampen, Heizlüfter, Staubsauger, usw.

    Wenn die mobile Wallbox dann dauerhaft an der Wand hängt, kannst du bei Nichtbenutzung einfach die drei Sicherungen ausschalten. Dann kein Standby-Stromverbrauch der Box.


    Frag den Elektriker, was es mehr kosten würde die Leitung in 5x6mm² auszuführen.


    Ich habe mit Brennenstuhl gute Erfahrungen gemacht. Die Produkte kosten aber wohl auch ein bisschen mehr.

    Stromverteiler für jede Anwendung | brennenstuhl®


    Für diese mobilen Wallboxen gibt es Adapter, so dass man die dem Fahrzeug beigelegten 230V-"Notladeziegel" nicht benötigt. (Wenn man die mobile Wallbox immer im Auto hat.) Lässt sich bequem im Frunk verstauen.

    und am Anfang ein bisschen Lehrgeld einplanen. Dann ärgert man sich nicht.

    In dem Ort indem ich mit ENBW für 56ct/kwh geladen haben, gab es andere Säulen die auch mit der Karte funktioniert hätten. Kosten bis zu 1,10 Euro.

    Also 1-2 günstige Karten für den "täglichen" Gebrauch und eine Karte mit guter Abdeckung, die aber dann evtl. ein bisschen mehr kostet. Das hat man schnell raus.


    Dann ein neues Feld in deinen Kontaktordner. Drehstromsteckdose Ja/Nein.

    Die mit Ja kann man dann besuchen und Fragen ob man mal "kurz" laden kann.

    Auto geladen, Wurst gegrillt und Kühlschrank leer gesoffen. Besser geht nicht!