Beiträge von rubberduck

    Die Werkstatt suchen lassen ist nicht sinnvoll. Entweder die schreiben dir eine Rechnung oder verteilen die Kosten auf uns alle.

    Es ist vor allem leider nicht mehr zielführend.


    Früher war die Lage klar: Rappelt, Läuft schlecht, geht nicht. Werkstatt guckt und repariert.

    Später dann tauschten die Werkstätten lieber Teile, weil das einfacher geht als den Fehler zu suchen und die Technik zu komplex wurde.

    Noch später wird der "Bordcomputer" ausgelesen, der hoffentlich sagt, was kaputt ist.


    Heute sind wir dann bei elektronischen und vor allem sporadischen Fehlern, die nur unter bestimmten Bedingungen auftreten. Da kann die Werkstatt den Fehler oft nicht mal nachvollziehen, weil es bei denen (oder an der lokalen Säule) nicht auftritt. Beim Kona hatte der "Fehlerspeicher" noch nie einen Wert, wenn ich wegen Ausfall der Frontsysteme, Problemen mit der Freisprecheinrichtung oder anderen Dingen vorstellig geworden bin. Letztendlich war immer gemeinsame Kombinatorik zur Findung erforderlich.


    Für die Werkstatt eine echt miese Situation und für den Kunden erst recht.


    Also: Gemeinsamkeiten der Fehlerfälle suchen und dokumentieren. Anders kann es heute nicht mehr klappen.



    PS: Aber ich glaube, der Thomas Losert hat sich eh schon ausgeklinkt. Kam ja nix mehr von ihm.

    Noch nie gesehen, so eine Farbzusammenstellung.


    Der Ladeziegel ist ja als Notladegerät verzeichnet. Möglicherweise ist der für dauerhafte Nutzung nicht ausgelegt und nun defekt.


    Meines Erachtens ist eine verschlissene Steckdose deutlich wahrscheinlicher. Nur durch Nutzung verschleißen die, bei häufigen Steckvorgängen noch mehr. Im Stecker des Ladeziegel ist eine Tempetatursicherung drin, die den Ziegel runter regelt. Dann würde man außen am Stecker nichts merken, da die hohen Temperaturen innen aufgetreten sind und durch reduzierte Leistung der Ziegel direkt gegensteuern.


    Also falls möglich ne andere Steckdose probieren oder wirklich nur zum Testen ein Verlängerungskabel.

    Durch das Verlängerungskabel funktioniert die Sicherheitsschaltung nicht mehr, als brandgefährlich!


    Deshalb steht in der Bedienungsanleitung auch, Betrieb nur ohne Verlängerung zugelassen.


    Am besten direkt den Schuko Einsatz tauschen lassen.

    Übrigens gern auch mal bei andere Steckdosen, wo ein 2-3 kW regelmäßig genutzt werden.

    Hier ist meine Erfahrung dazu:



    Wenn Du etwas suchst wirst Du noch mehr Berichte dazu finden. Bremsen seien defekt gewesen, Bremsen auf Garantie getauscht und ein paar Berichte, wo die Ablösung von der Trägerplatte explizit genannt wird.



    Ps: Wo ich das wieder gelesen habe: Die hinteren Beläge sind immer noch drauf. Inzwischen 84000 km. Die Scheiben hab ich für den TÜV mal ordentlich gereinigt. Da habe ich mit "halten noch 10000km" das wohl sehr unterschätzt :)

    Wir haben die km-Angaben immer früher erreicht als die Zeiteinheiten.


    Meine Werkstatt wechselt strikt nach km-Leistung die Bremsflüssigkeit, also deutlich vor den 2 Jahren. Grund ist: Es steht in der Spalte für die Inspektion.

    Bei der Kühlflüssigkeit nimmt mein FHH "alle 60000km" so wie es in der übergreifenden Zeile im Serviceheft steht: Der nächste Wechsel nach 60000km wieder.


    Siehe Screenshot, das meine ich: Wenn die Wartungsarbeit in Spalten (senkrechte Striche) steht, dann ist es genau zu dem Termin fällig. Steht es übergreifend über mehrere Spalten, dann gilt "alle ... km oder ... Monate" unabhängig von den Wartungsterminen. In der Fußnote steht sogar, dass die Wechsel der Kühlflüssigkeit auch zusammen mit anderen Wartungsarbeiten durchgeführt werden kann.


    pasted-from-clipboard.png


    PS: Jeder mag in sein eigenes Serviceheft schauen. Die Screenshots hier und in #4 sind aus digitalen Medien und man sieht , dass die Kapitel und diese Seite des Wartungsplans abweichen! Beide PDF sind laut Name und Vorwort für den Kona Elektro Mj 21.

    Also: Nur weil was im Internet zu finden ist, stimmt es nicht. Unterlagen des eigenen Autos konultieren!


    PPS: C. Korn das "oder" ist erfüllt, wenn eine Seite oder beide Seiten zutreffen. Also ist "nach 36 Monaten oder 60000km" erfüllt. Es ist das "nach 36 Monaten" nicht erfüllt. Aber das ist nur etwas Klugscheißerei von mir und hilft nicht bei der Sache hier ;)

    Aber passiert wenn ich den Strom aus der Streckdose einfach in das Hausnetz einspeise??? KEINE AHNUNG.

    Zwei Fälle.


    Gleichzeitig mit Netzversorgung: Wie Eicher202 geschrieben hat passt das "Wechsel" im "Strom" zwischen Auto und Netz nicht zueinander. Dadurch gibt es fehlerhafte Spannungen und usw..


    Ohne gleichzeitige Netzversorgung, also nur am Stecker des Autos: Kann grundsätzlich funktionieren. Da aber keine gemeinsame Erde (Schutzleiter) vorhanden ist funktionieren die gesamten Personenschutzeinrichtungen nicht. Ist also insgesamt gefährlich!


    Der zweite Fall läuft unter Notstromversorgung, wie man es auch mit Notstromgeneratoren machen kann oder auch mit Akkusystemen. Mit den Stichworten gibt es genug Literatur dazu. Dazu muss man sehr genau wissen, was man tut, da sonst jemand zu Schaden kommen kann.


    Also: Kabeltrommel und Verlängerungskabel sind ok, einfach an das Hausnetz anschließen nicht.

    Wegen der Schulungen: Der Grund dafür sind in DE Versicherungen und BGen. Von denen wird gefordert, dass für alle Arbeiten an einem EV Personal mit Hochvoltschein vorhanden sein muss. Nach meinem Verständnis beaufsichtigen die aber nur die Arbeit, ausführen darf dann jeder. Bewerten mag das jeder für sich.


    Reifen, Bremsen und andere Dinge mache ich beim KONA auch selbst. Wo etwas garantietelvant ist oder wo es mit Hochspannung zu tun haben könnte lasse ich die Finger davon. Das muss aber jeder selbst nach seinen Fähigkeiten beurteilen und entscheiden. Die Flüssigkeit selbst zu wechseln ist bestimmt möglich.


    Hybrid und Elektro: Reifenwechsel bei der Werkstatt - ein Problem mit dem E-Auto?
    Ist der Reifenwechsel an einem Elektroauto so gefährlich, dass ihn nicht einfach jede Werkstatt machen darf? Wir haben nachgefragt.
    www.schwarzwaelder-bote.de

    In anderen Ländern gibt es mW teilweise andere Intervalle als in DE. Jedenfalls wurde das hier im Forum mal aufgebracht, als es um die kurzen 12 Monate /15000km ging. Kann also sein, dass die Fundstellen für ein anderes Land passend sind.


    Bei sowas vertraue ich dem Serviceheft im dazugehörigen Auto am meisten.

    Keine Ahnung, ob die Zusatzarbeiten irgendwo im Heft eingetragen werden. Die Intervalle stehen im Wartungsplan, dem entsprechend sollte die Kühlflüssigkeit nach Zeit bereits getauscht worden sein. Ebenso die Bremsflüssigkeit.


    Es gab auch eine "Serviceaktion" dazu für einen kostenlosen Tausch, leider finde ich die Seite dazu gerade nicht. Mal prüfen, ob die für deine FIN noch ansteht. Die Zeit wird allerdings knapp, Die Aktion lief bis irgendwann 2025.


    Ansonsten bekommt man vom FHH erstaunlich wenig Belege. Über alle Garantiereparaturen habe ich jeweils nur auf Nachfrage meinen Werkstattauftrag kopiert bekommen. Falls also eine Inspektion nach 36 Monaten eingetragen ist würde ich den erfolgten Tausch darin annehmen.

    Moin.


    Zu 1. Nach meinem Kenntnisstand hat der kona einen Kreislauf für die Akkus. Dazu gehört der Ausgleichsbehälter mit der blauen Flüssigkeit vorne. Und natürlich gibt es noch den üblichen Klimakreislauf für die andere Seite der Wärmepumpe. Also meines Wissens kein weiterer Kreislauf, sicher weiß ich das jedoch nicht.


    Zu2. Man sollte in den eigenen Wartungsplan statt Google schauen. Meiner sieht so aus, also eurer vermutlich auch.

    Screenshot_20250621_095853_com.adobe.reader.jpg



    Zu 3. Nach meinem Kenntnisstand muss man zum Wechsel der Flüssigkeit die Fahrbatterie trennen und die Vorkehrungen für "Arbeiten am Hochvoltsystem" treffen. Ohne saubere Anleitung wäre mir das zu jaucher. Der Hinweis auf die Herstellergarantie kam schon, ich sehe Wartungskosten als Versicherungsbeitrag.