Wenn man um 2 Euro beim Tanken zu sparen 30 Minuten mehr Aufwand hat, dann hat der eine 2 Euro gespart, der andere 30 Minuten verschwendet.
Einen nennenswerten Mehraufwand halte ich nicht für notwendig.
Mind. im Sommer - wenn man Laden kann - Laden.
Im Winter kurzes Laden vermeiden oder nur mit max 13A, damit die Akkuheizung nicht anspringt.
Wichtiger: 28 x den Akku auf 100% geladen, den würde ich "noch" kaufen. 28 x auf 0% runtergefahren, den würde ich nicht kaufen. (28 ist nur Beispiel)
Darauf kann man beim Kauf auch achten. Wenn der Verkäufer dauernd auf die große Reichweite hinweist, dann hat er diese wohl auch oft "ausgenutzt". Also auf 100% geladen und sehr weit runtergefahren.
Wenn der Verkäufer erklärt, dass er den Wagen wohl täglich Zuhause ans Netz gehängt hat, spricht das für einen schonenden Umgang.
Wie beim Verbrenner. Der eine wurde nur am WE für die 250km zum Ferienhaus benutzt, während der andere fast jedes WE durch die Nordschleife geprügelt wurde.
Beim Verbrenner kannst du die Kompression Testen, bei EV die Akkukapazität. Der eine prüft beim Gebrauchtwagenkauf mehr, der andere weniger.
Den "Kapazitätswert" SOH kannst du selbst auslesen. Dongle (20 Euro) ran und kostenlose app. (Ersetzt beim Gebrauchtwagenkauf aber keinen unabhängigen Akkutest.)