Beiträge von silky-bro

    Federico

    Bei dir auf dem "Land"?

    Auch bei guten Verhältnis würde ich das noch mal bemerken.

    Bei mir ohne Pollenfilter in zwei Terminen für 673 Euro inkl. Sonst alles gleich. Tatsächlich zusammen etwas über 3 Std. am Auto gewesen.

    Der große Unterschied wird wohl der Lohn sein. Bei mir nehmen die für nicht Hochvoltarbeiten auch keinen Hochvoltlohn.

    Fast 200 Euro/Std. für Unterboden auf Rost zu prüfen ist schon amtlich. Bei dir wären Lohn allein schon 600 Euro.

    Ja, die Ladekarte von Hyundai gibt es noch. Habe die auch zum Auto dazu bekommen. Dann haben die sich getrennt. Lockangebot von EnBw.

    Ich habe nichts gemacht. Lag 1-2 Jahre rum. Dann mal an einer EnBw-Säule probiert, ging noch. Wurde in der Zwischenzeit nicht mit Werbung zugemüllt. In sofern alles gut.

    Alt-Dino

    Wenn du nicht 200 Empfehlungen haben willst, dann beschreib dein Nutzerprofil mal so gut wie möglich.

    PV? Zuhause laden? Wohnort, Regional unterwegs, Europaweit. zweites Auto für Urlaub, usw.

    Man muss einen Schritt mehr überlegen.

    Das funktioniert nicht wie beim Verbrenner. Bei der Bergabfahrt wird beim Verbrenner der Tank nicht voller und der Motor nicht besonders belastet.


    Flachlandfahrt.

    500km. Verbrauch 15kwh/100km. 1 Zyklus. Nur Roll- und Windwiederstand. Fahrt entladen 0,5 Zyklus, dann an Säule wieder geladen 0,5 Zyklus.

    Bergfahrt (rauf und runter).

    500km. Verbrauch 15kwh/100km. 2 Zyklen. 1,5 Zyklen Berghoch (2x leer gefahren, 1x geladen). 0,5 Zyklus Bergab (Rekuperation)


    Nach den 500km haben beide 1x an der Säule geladen und der Akku ist bei 100%.

    Der Akku des 2. Fahrzeugs hat aber doppelt so viel geleistet.


    Bei dem heutigen Langzeit-Erfahrungen überstehen wohl die meisten Akkus die Lebenszeit des Autos.

    Der SOH ist also ein wichtiger Wert, aber bei weitem nicht der einzige.


    Auch beim Verbrenner wird nicht jedes mal ein Kompressionstest gemacht.

    Innenausstattung, Lack und Serviceheft sind hier und eben auch beim EV Entscheidungsgründe.

    Reichweitenwettbewerb, die Könige

    Die Könige haben mehr als 600km als angezeigte Reichweite.

    Wenn ich mein EV drei mal mit dem Trailer auf die Zugspitze bringe und nach Tölz rollen lasse, dann komme ich auf mehr als 800km Reichweitenanzeige.

    Das heißt nicht, dass mein Akku jetzt mehr als 100kwh Kapazität hat.


    Die Reichweitenanzeige ist als verlässliches Kriterium gänzlich ungeeignet.

    Zyklenanzahl im Verhältnis zu gefahrenen km wäre interessant.

    2 Fahrzeuge mit jeweils 100.000km und einem Lebenszeitverbrauch von 15kwh/100km sehen zunächst gleich aus.

    Der eine Akku hat 1000 Zyklen, der andere 1500 Zyklen auf dem Buckel. Und das liegt an der von rubberduck beschriebenen Topographie.

    Macht jetzt auch nicht den Eindruck, das da ...

    Zwischen Service, Mechaniker und Abrechnung kann schon mal was schief laufen. Wichtig, dass der Service alles gemacht hat und ggf. auch alles eingetragen hat.

    Entscheidend ist der Satz in der Rechnung, dass alles nach Hyundaivorgaben erledigt wurde. Das ist ein Persil-Schein.

    Ich wollte nicht spekulieren. Für jeden Punkt kann es eine Erklärung geben. -30°C meint möglicherweise das Wischwasser, dass die Werkstatt bei 250km/mtl. schon im Juni auf Winterfest nachgefüllt. hat. Oder man hat günstigeres Kühlmittel für den Akku benutzt. usw.

    Die nackte Rechnung lässt einen mit 1-2 Fragen zurück.

    Kühlmittel 20% günstiger, Lohn 20% höher. Preis insgesamt doch OK.

    1. Dichtigkeitsprüfung explizit abgestrichen.

    2. 6. Inspektion fast exakt nach 6 Jahren. Wurde jede Prüfung nach 364 Tagen gemacht. Oder sind Arbeiten, für die keine Toleranzen gelten doch zu spät gemacht worden?

    3. Auch keine Karosserieprüfung erwähnt, obwohl auf Wartungsplan ein entsprechender Hinweis vorhanden ist.

    4. Wartungsplan: -40°C, lt. Rechnung: -30°C

    5. Nächster Termin in 10 Monaten nach fast 20.000km


    Das ein oder andere erklärt sich ggf. durch eine zusätzliche Wartung oder abweichende Angaben im Serviceheft.

    Yakamoto

    ich würde sie weiter fahren.

    Ich habe mit einem Felgensatz einen Satz Nexen bekommen. (Sommerreifen)

    Also Michelin runter und Nexen rauf. Die haben auch voll lange gehalten. Schätzungsweise 0,7 kwh mehr Verbrauch. Bei Regen gefühlt schwächer und vielleicht etwas mehr verbrauch.

    Als die vorne schlecht wurden, hat mir ein scharfer Stein die Entscheidung abgenommen. Nexen von hinten nach vorn und hinten die noch fast neuen Michelin wieder drauf. In der nächsen Saison einen schleichenden Plattfuss. Dann den zweiten Satz Michelin wieder rauf.

    Man darf also kein "schlechtes" Gefühl mit günstigen Reifen haben. Sonst tauschen.

    Das das ggl. Laden auf 100% dem Balancing dient habe ich auch gelesen und wäre für mich auch logisch. Es gibt aber mehrere Berichte (Auch hier im Forum) die erklären, dass das Balancing der Zellen ohnehin ausreichend gemacht wird.

    Und ja, keine Raketenwissenschaft. Das BMS des Kona macht wohl ohnehin einen guten Job.

    Aber es gibt generell falsch und generell richtig. Um es ein bisschen zu überspitzen, seinen Akku immer wieder bis auf 0% runter zu fahren und dann wochenlang bei -20 Grad stehen zu lassen ist generell falsch.

    Seinen Akku generell von 0% auf 100% mit max. DC Ladung zu stressen ist generell falsch.

    Das zeigen mittlerweile auch viele Laborstudien. Akkus, die im mittleren Bereich zwischen 40 und 70% betrieben werden altern kaum zyklenabhängig.


    Weil das aber sehr in die Tiefe geht, habe ich das mit "Wenn man Spass daran hat." eingefügt. Wenn man sich mit seinem Auto näher beschäftigt kommt man automatisch dort hin.


    Zell-Typen und Zell-Chemie sind sicher auch nicht bei jedem so das Top-Thema am Abendbrottisch.

    Man kann ja mal suchen nach:

    "sollten Nickel-Mangan-Cobalt akkus gelegentlich auf 100% geladen werden?"

    KI hat viele Quellen.