Beiträge von Elsbett

    Punkt 2: Nein, auch an 22kW Säulen hat bei meinen Tests die 60% Einstellung die Heizungsaktivierung verhindert.

    Habs vielleicht etwas zu schnell runtergeschrieben.

    Also: Die Wallbox ist eine 11kW Wallbox, keine 22kW Wallbox. Sie dürfte also folglich 11kW melden.

    Weboberfläche ist nicht eingerichtet, ich konnte die Wallbox also nicht Wallbox-seitig begrenzen.

    Die 60% Begrenzung habe ich dann im Kona gemacht.

    Start Ladevorgang war bei SOC 31,5% (SOC BMS 33,5%) u

    OK, interessant, dann sprichst Du also nicht von diesem Test, da hast Du ja nachträglich von 22 auf 11 korrigiert, und da greift selbstverständlich die 60%. Dann warst Du später noch an "richtigen" 22ern und konntest den Effekt sehen? Ja, wir werden nächsten Winter sehen. Bei mir hats nicht funktioniert an 22ern mit 60%.

    Wenn die Batterietemperatur am Anfang des Ladevorgangs <10°C beträgt, wird bei 11kW AC-Ladung die Batterieheizung eingeschaltet, was Ladeverluste >20% (teilweise >30%) bewirken kann.

    Um das zu umgehen, kann die Wallbox entweder auf <14A eingestellt werden, oder die Ladegeschwindigkeit im Kona auf 60% reduziert werden. 90% reicht leider nicht. Eine 80% Einstellung wäre optimal.

    Einmal mehr gehört hier einiges ergänzt. So schlechte Winter-Ladeverluste erreichst Du nur wenn der Ladehub klein ist, wenn z.B. von 30-90% an 11 kW geladen wird bei 0°C hatte ich rund 17% Ladeverlust. Im Winter ist es aber keine gute Idee, nur kurz zu laden, da erreicht man tatsächlich so hohe Werte wie Du schreibst. Nivelliert sich aber übers Jahr wieder aus.


    Das mit der Strombegrenzung ist richtig, aber wiederum bemisst der Kona die Ladeleistung nach der maximal möglichen informierten Leistung über das PWM Signal am CP-Pin vom Ladestecker. Bei 22 kW Säulen bringen auch 60% Einstellung nichts.

    Alles scheint normal zu funktionieren. Mir ist nur aufgefallen, dass der vorgeschlagene Text „Akustische Tempolimitwarnung ausschalten!“ nicht funktioniert. „Tempolimitwarnung aus“ hingegen schon. Für Verbrenner-Fahrer könnte das interessant sein, falls das dort auch funktioniert.

    Das Problem der Verbrennerversion fängt schon woanders an. Wie in wiesenthaler 's Screenshots zu sehen ist, hat das Menu zur Umschaltung nur 3 Punkte statt vier. Selbst wenn die Funktion fürs umschalten funktioniert, ist der Menupunkt "optische Geschwindigkeitswarnung" nicht vorhanden, darum kann die Umschaltung nicht funktionieren.


    Wirklich schade dass das Hyundai nicht auf die Reihe kriegt. Da bleibt nichts anderes als weiterhin Sturm laufen zu Hyundai. Und ich empfehle das Problem mit dem fehlenden Menupunkt vor allem zu erklären, scheinbar begreifen die das nicht selber.

    Für Schweizer finde ich die TCS echarge App / Karte sehr gut (ich habe aktuell nur die). Keine Monatsgebühr, man muss NICHT TCS Mitglied sein um die zu nutzen. Auch gut bei Reisen ins nahe Ausland (DE, AT, Fr, IT).

    TCS hat Verträge mit allen grossen Ladeanbietern. Die Ladepreise jeder Säule werden in der App angezeigt.


    Jedoch nichts für Rappenspalter, kommt sehr auf den Ladepartner an, teilweise halt mit Roaming-Aufschlag. Und oft ist es eine Prüfung an der Säule wert, ob Ad hoc günstiger ist.

    Aber als Wenig- und Regionalfahrer mit nur sporadischen längeren Reisen eine stresslose Lösung.

    Nochmal ein 11kW AC Ladevorgang, diesmal bei frühlingshaften Temperaturen um die 15°C

    Aussentemp ist wenig relevant, solange es Nachts noch kühler wird als 10°C. Es dauert Stunden bis der Akkus sich angleicht. Nur auslesen der Akkutemp mit OBD2 zeigt dir ob er >=10°C war = Akkuheizung aus.

    Ladeverlust: 13%


    .... nicht furchtbar, aber bei den Bedingungen hätte ich weniger Verluste erwartet. Aber nagut.

    Ich hab aktuell auch noch 12-13%, aber ich seh jedesmal dass die Akkuheizung noch aktiv ist am Anfang.


    Man darf nicht vergessen dass der Vergleich mit EnergyRemain der härteste Verlustvergleich ist, da auch die Akkuumwandlungsverluste da drin sind (Differenz zwischen der Energie die in den Akku gespiesen wurde nach der AC/DC Wandlung, und der Energie die man entnehmen kann). Und nochmal, die Verbrauchsanzeige im Kombiinstrument enthält ebenfalls bereits diese Umwandlungsverluste. Beim Vergleichen mit anderen Fahrzeugen also immer aufpassen was man vergleicht.

    Etliche sind auch von Plug-in Hybrid Erfahrungen oder Erzählungen enttäuscht, und übertragen das auf die vollelektrischen. "Mein Kollege hat nen Hybrid, der kann ja nur 60 km elektrisch fahren, und muss jeden Tag laden, dieses Elektrozeug ist noch nicht brauchbar", hörte ich auch schon.

    Solches ist aber verständlich und kann aufgeklärt werden.