Beiträge von Federico

    Moin Gemeinde. Ich teile das anscheinend weit verbreitete Verständnis für die Wartungskosten nicht. Das Ganze ist meies Erachtens hauptsächlich die Strategie der Hersteller, ihre liebgewonnenen Verbrenner-Umsätze ins Elektro-Zeitalter herüberzuretten. Das kann man nachvollziehbar finden, aber besser wird's dadurch nicht, wenn es fachlich nicht geboten ist.


    Ich fahre seit knapp 35 Jahren Autos mit Klimaanlage, darunter Audis, BMW, Alfa Romeos, Porsche. Noch nie habe ich etliche hundert Euro für "Klimaanlagenwartung" bezahlt. Meine Erfahrung, ohne Fachmann zu sein: Entweder, es gibt einen Defekt (der ist zu reparieren), oder die Anlage läuft praktisch wartungsfrei. Wenn mir eine Werkstatt was von "fehlendem Kompressoröl" erzählt, hielte ich das für einen reparaturwürdigen Defekt oder Beutelschneiderei: Man will die Werkstattumsätze retten. Fehlt Kältemittel, ist irgendwas kaputt und undicht und muss ebenso - ggf. auf Garantie oder im Wege der Gewährleistung - repariert werden.

    Es wird ja niemand gezwungen eine Klimaanlagenwartung gleich welchen Umfangs in Auftrag zu geben. Die gibt man ganz freiwillig in Auftrag oder lässt es. Und die wird ja nicht ausschließlich für Stromer angeboten, sondern auch für Verbenner.

    Sie gehört auch nicht zum Wartungsumfang, ist also auch nicht garantierelevant. Kann also gar nicht Strategie des Herstellers sein, sondern alleine meine Verantwortung. Und wenn ich was in Auftrag gebe, die Werkstatt findet was, erwarte ich, dass die fehlenden Betriebsmittel ergänzt werden. Das würde ich ja auch bei Öl und Kühlflüssigkeit erwarten. Bevor ein Defekt reparaturwürdig wird, lasse ich lieber die Betriebsmittel prüfen.


    Ob Klimaanlagen in Fahrzeugen "praktisch" wartungsfrei (was denn nun, wartungsfrei oder doch nicht ganz wartungsfrei?) laufen, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß auch nicht, ob die tatsächlich genauso aufgebaut sind wie Kühlschränke (die ja stationär, bei ziemlich gleichbleibenden Temperaturen betrieben und nicht ständig durchgeschüttelt werden, weiß ich ebenfalls nicht. Ich bin nicht vom Fach. Aber sowohl mir als auch einer Bekannten ist es passiert, dass das Kühlmittel komplett weg war und soweit ich weiß, dient das auch zur Schmierung der Dichtungen (Simmerringe?).

    Jetzt ist natürlich die Frage, ob die Dichtungen versagten, weil das Kühlmittel als Schmiermittel gefehlt hatte, oder ob das Kühlmittel fehlte, weil die Dichtungen versagten. Um diese Frage zu beantworten, können Fachwerkstätten ja auch eine Dichtheitsprüfung durchführen.

    Ich bin in über 50 Jahren sehr viel PKW gefahren. Da gab es welche, da musste man regelmäßig Kühlwasser nachfüllen, bei den Meisten war das nicht nötig. Da gab es einige, bei denen musste man zwischen den Ölwechseln (bei einem war das Intervall 40.000 KM) überhaupt kein Öl nachfüllen, und bei anderen alle paar Tausend KM. Bis vor 10 Jahren bin ich fast ausschließlich Dienstwagen gefahren. Die meisten Rg bekam ich nicht zu sehne. Aber es gab auch welche mit der Position "Klimaanlagenwartung". Aber das kann gerne jede/r halten wie sie/er möchte.

    Naja, so viel schlimmer war die Connectivität bei Skoda nun auch nicht.

    Zugegeben, vorher bei der Bluelink App lief es sehr gut, nun mit der My Hyundai App muss ich fast jedesmal die App 2x starten um Verbindung zum Auto zu bekommen.

    Aber warum kann man nicht beides, in der App und ein Abschiedsbildschirm machen? Sowohl als auch statt entweder oder!

    Was könnte man dort alles für nützliche Shortcuts anlegen. ZB Waschanlagenmodus, Hundemodus usw usf.

    Bei mir war es genau umgekehrt. Die Bluelink-App musste ich dauernd neu starten. Die ging selten auf Anhieb. Und immer wieder in meinem Konto neu anmelden. Sehr nervig. Mit der MyHyundai-App ist das bislang vielleicht erst zwei- oder dreimal passiert. Aber es gibt noch einen deutlich schnelleren Weg die Klimaanlage zu starten als über die App. Einfach mit dem Schlüssel. Nach dem Verschließen nochmal die Schließtaste am Schlüssel drücken und danach die Fernstarttaste (mit "Hold" beschriftet) solange bis die LED am Schlüssel aufleuchtet.

    Ja, bei mir "auf dem Land". Große Auswahl habe ich nicht. Der nächste Händler ist ca 30 KM entfernt und auch nicht viel günstiger. Der hatte mir vor 2 Jahren eine damals völlig unnötige Klimaanlagenwartung aufgeschwatzt und letztes Jahr erst einen Termin in 7 Wochen gehabt. Wenn ich dann das Intervall überziehe und die Garantie verliere, wird es teurer. Reifen war hier vor Ort günstiger als im Netz und als beim Reifenspezialisten. Als ich Probleme mit Ladesäulen hatte, haben die hier eine ausführliche, für mich kostenlose Diagnostik gemacht, für die die auch von Hyundai nichts bekommen haben, weil das Fahrzeug i.O. war. Und als ich mal auswärts ein Problem hatte, kam an einem Freitagnachmittag noch prompt ein Rückruf. Und die Beratung durch den Kundendienstberater ist topp. Guter Service kostet halt.

    So, heute war die Inspektion nach 4 Jahren / 60.000 KM. War mit 1244,- kein Schnapper.

    Allerdings inkl kompletter Klimaanlagenwartung. Es hat Kältemittel und Kompressoröl gefehlt. Deswegen hat allein die Klimaanlagenwartung ca 350,-€ plus MWSt gekostet; davon 15,- für das Kompressoröl und 69,- für das Kältemittel. Das sind 415,-€ nur für die Klimaanlage. Aber besser rechtzeitig auffüllen als bis zu einem Ausfall warten. 830,- € für den kompletten Rest inkl. Wechsel der Kühl- und der Bremsflüssigkeit wie auch des Pollenfilters usw finde ich dagegen akzeptabel. Die Korrosionsschutzkontrolle wurde mit 2 AW = 33,-€ + MWSt berechnet. Das macht 19,64 pro AW. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind 10 AW eine Stunde. Das soll auch nochmal die Dichtigkeitskontrolle kosten. Zum Glück fällt das alles nicht jährlich an. Ein Bekannter zahlt für seine A6 mit der 3,2 Litermaschine gut 1.000,- für eine Inspektion. Nur der Ölwechsel schlägt das schon mit knapp 350,-€ zu Buche.

    Dann lese mal die #106 Beiträge nochmal.

    Jeder hat seine Meinung und alle sind irgendwie richtig.

    Für manche hier gibt es ein " richtiger" für andere ein " völlig falsch".

    Jeder soll es halten wie er mag ;)

    Warum sollte ich die 106 Beiträge lesen? 106 Meinungen; ob die alle immer richtig sind? Darum ging es doch auch gar nicht. Natürlich darf jede/r seine Meinung haben und die auch schreiben. Aber die muss ich doch nicht unbedingt alle lesen. Für mich ist viel wichtiger, was der Hersteller, der es ja wohl am besten wissen sollte, schreibt.

    Nur zur Erinnerung: Du hattest geschrieben "Wäre das so würde sicherlich seitens des Herstellers irgendwo etwas beschrieben sein." Und daraufhin hatte ich geantwortet, dass der Hersteller dazu etwas geschrieben hat; und nicht "irgendwo", sondern sogar in der Betriebsanleitung ;).

    Da muss man nun wirklich keine Raketenwissenschaft draus machen was das Laden angeht ;)

    Ließt man hier etwas quer durch das Forum hat jeder seine Meinung . Es gibt kein generelles falsch oder richtig.

    Wäre das so würde sicherlich seitens des Herstellers irgendwo etwas beschrieben sein 8)

    In der Bedienungsanleitung ist doch was beschrieben.

    Zitat: "Wenn der Ladezustand der Hochvolt-Batterie unter 20 % liegt, können Sie die optimalen Eigenschaften der Hochvolt-Batterie erhalten, wenn Sie die Hochvolt-Batterie auf 100 % aufladen. (Dies sollte mindestens einmal im Monat erfolgen.)" Zu finden Im Kapitel 1, Seite 8.

    Wen fragst du? In den o.a. Quellen von TÜV Nord und Süd steht kein anderer Preis für EV, deshalb gehe ich von 100+ aus. Vielleicht DEKRA oder GTÜ oder KÜS? Die dürfen alle ihre eigenen Preise machen.


    Bei wem hast du 64€ bezahlt? Nehme ich auch gern beim nächsten TÜV :thumbsup:

    Die Frage ging an dich ;) . Ja, in den Preislisten gibt es keine Extraposition "Stromer". Ich habe 64,-€ beim TÜV Nord bezahlt. Vielleicht ein Versehen? Dürfen die anderen Organisationen wirklich ihre eigene Preise machen? Zumindest müssen die ihre Preise den zuständigen Behörden melden und dürfen davon nicht abweichen; schreibt zumindest GTÜ. Die Preise von DEKRA und GTÜ erfährt man nur auf telefonische Nachfrage oder an den Prüfstationen.