Aktuelle Ladepreise eher "Abzocke" ?

  • Tesla scheint für HPC also DC für unterwegs eine echte Alternative zu werden. 👍

    Ja, besonders nachdem der vermeintlich letzte vernünftige Deutsche Anbieter sich in die Reihen der unübersichtlichen und teuren Abzocker eingereit hat 😭

    Somit wurde in Deutschland endlich erreicht, das sich die Kunden mehrheitlich den Teslas zuwenden, die jetzt über einen nicht unerheblichen Vorteil verfügen - einen bedingt durch ihr eigenes Ladenetz sehr günstigen Ladepreis 🫣

    Diese günstigen Preise, in Verbindung mit dem geringen Verbrauch, treiben die Käufer ja geradezu in die Arme von Tesla 🤔

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  • Solange Hyundai/EnBW nur 51 ct pro kWh an den eigenen Stationen verlangt erscheint mir Tesla nicht günstiger.

    Außerdem ist das EnBW Netz hier im Südwesten viel dichter.

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  • Ja klar, das schrieb ich genauso: an den eigenen Stationen 51 ct pro kWh.
    Die günstigen Preise bei Tesla gelten ja auch nur an deren eigenen Stationen.
    Zitat von kinki
    "War am Montag bei Tesla 54 Cent"
    Also kann man das vergleichen.

    Kona EV 64 kW Premium - Tschechien EZ Mai 2020 - Software 231102

  • Alles gut, keiner will dir EnBW streitig machen!


    Nur wer nicht in der Nähe eine EnBW Säule hat, dem nützt es nichts.

    Tesla hingegen ist ca. alle 50-80 km in Deutschland an den Autobahn und in immer mehr Großstädten im Zentrum.


    Und Europaweit halt auch...


    Und auch für Fremdmarken geöffnet. Der Verbrauch meines Konas kann sich durchaus mit einem Tesla messen... zumindest bei meinem persönlichen Fahrprofil 😉

    Er ist da ... 8)

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  • Ich bin kein Fan von EnBW, aber ich finde, man sollte Behauptungen mit Zahlen belegen.


    Insgesamt betreibt Tesla laut seiner Web-Karte in Deutschland derzeit 186 Supercharger mit ca. 2.581 installierten Schnell-Ladepunkten.
    Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG betreibt aktuell über 1.000 Schnellladestandorte in ganz Deutschland.
    Diese Standorte bieten insgesamt mehr als 3.500 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge.
    Bis zum Jahr 2030 plant EnBW, das Netzwerk auf 30.000 Schnellladepunkte auszubauen.

    Quelle: ADAC

    Tesla: Supercharger frei für alle E-Autos in Deutschland (adac.de)
    EnBW-Ladestationen: Karte aller Ladesäulen in der Nähe (adac.de)

    Kona EV 64 kW Premium - Tschechien EZ Mai 2020 - Software 231102

    3 Mal editiert, zuletzt von tippex ()

  • die aktuelle Entwicklung führt halt leider dazu, dass man doch wieder von jedem großen Ladeanbieter eine Karte oder App braucht. Ich war bislang eigentlich der Auffassung, dass die paar Cent, die das Roaming ausmachen bei den paar Mal im Jahr, bei denen ich DC lade, das Kraut nicht fett machen. Aber mittlerweile sind`s ja nicht mehr nur ein paar Cent, und so hab ich wieder eine EnBw-Karte mit Hy-Tarif, eine Maingau für AC-Laden, die Ionity-App für einen evtl. spontanen Passport-Abschluss und die Tesla-App für Notfälle (Plugsurfing und ChargemyHyundai hab ich allerdings wegen irrationaler Preise in die Tonne getreten). Irgendwie geht`s doch wieder rückwärts - das mit den tausend Ladekarten war doch mal eines der Argumente der EV-Hater....

    Allerdings muss man festhalten, dass die DC-Preise ja durchaus in Ordnung sind, wenn man z. B. den Ionity-Passport-Power abschließt. Und die mögliche Sofortkündigung ist ja durchaus auch fair....

  • Bis auf Deinen letzten Absatz gehe ich da voll mit.

    In Ordnung finde ich jedoch weder die AC noch die DC Preise.

    Es wird ja immer als Grund für die ggü. dem Haushaltsstrom teureren Preise an den Ladesäulen aufgeführt, man müsse die Kosten zum Aufbau der Ladesäulen umlegen. Da frage ich, warum eigentlich? Das gibt es in keinem anderen Bereich. Wenn bisher eine neue Tankstelle gebaut wurde, konnte der Betreiber auch nicht die ersten Jahre einen höheren Spritpreis verlangen, um die Investition wieder rein zu bekommen. Auch in keiner anderen Branche gibt es so etwas! Wenn ein neuer Einzelhandelsmarkt gebaut wird, kann dieser nicht in der ersten Zeit höhere Preise verlangen.


    Die Kette kann man lange fortführen. Es handelt sich ganz einfach um gewerbliche Investitionen, welche nur langfristig refinanziert werden können. Warum ist dies plötzlich bei der E-Mobilität anders?


    Also "in Ordnung" oder fair gegenüber den Verbrauchern wären Ladepreise, die in etwa den Preisen am Haushaltsanschluss entsprechen!

    Ich habe gerade den Anbieter gewechselt und dabei von bisher etwas über 0,28€ auf nun etwa 0,26€ pro kWh vereinbart. Insofern wären Ladepreise bis 0,35€ / kWh angemessen.

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  • Beim Strom daheim bezahlst Du die Netzinfrastruktur auch gesondert und zusätzlich zum Energiepreis. Als klassische Energieversorger machen die Ladenetzbetreiber das selbe.


    Am Ende geht alles über die gerechnete Amortisationszeit und Gewinnmaximierung.

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